Brot und BrötchenKooperationenRezepte    

Anis-Bier-Brot mit Irish Stout


21. November 2017
Tags:
Kategorien: Brot und BrötchenKooperationenRezepte

:: DIESER BERICHT ENTHÄLT WERBUNG UND ODER AFFILIATE-LINKS* ::

Dieses Anis-Bier-Brot mit Irish Stout schmeckt nicht nur beim wöchentlichen Männer-Abend als Beilage zu einem feinen Stück Fleisch oder einer Käseplatte. Der leicht bittere Bier-Geschmack gleitet bei jedem Bissen sanft in eine weiche Anis-Note über und hinterlässt im Mund ein winterlich würziges Aroma.

 

Rezept für Anis-Bier-Brot – selber machen z.B. mit Guinness

 

Dieses Rezept für Anis-Bier-Brot habe übrigens ich speziell für den «Verein Schweizer Brot»* entwickelt. Zu diesem Verein gehören der Schweizerische Getreideproduzentenverband (SGPV), der Dachverband Schweizerischer Müller (DSM) und der Schweizerische Bäcker-Confiseurmeister-Verband (SBC). Also falls ihr mal eine Frage rund um Brot, Mehl oder Getreide habt, klickt euch doch einfach ein bisschen auf deren Website durch. Da gibts nämlich auch ein paar ganz gute Brotrezepte. Ich korrigiere: Profi-Brotrezepte.*

 

Auf die Menge kommt es an

Bei meinen ersten Backversuchen an der eher aussergewöhnlichen Kombination von Irish Stout und Anis war der Anis-Anteil so gross (10 g Anis auf 500 g Mehl), dass das Brot richtig bitter und nicht mehr angenehm schmeckte.

Zwar wirkt die darum stark reduzierte Anis-Menge nun optisch nach sehr wenig, jedoch reicht sie völlig aus, um dem Brot die gewünschte Note zu verleihen. Ohne den Biergeschmack zu stark zu dominieren.

Für alle Experimentierfreudigen unter meinen Lesern, die gerne mal über den Brotbrett-Rand schauen, ist dieses Anis-Bier-Brot darum auf jeden Fall ein Versuch wert.

 


 

Benötigte Zutaten

für zwei Brote

 

  • 500 g Ruchmehl
  • 12 g Salz
  • 15 g Frischhefe
  • 3 g Anis
  • 380 g Irish Stout Bier (z.B. Guinness)

 


 

So gelingt die Zubereitung vom Anis-Bier-Brot mit Irish Stout

 

  1. Alle Zutaten zusammen zu einem weichen Teig kneten. In der Küchenmaschine wären das ca. 8 Minuten auf der ersten Stufe und 4 Minuten auf der zweiten Stufe. Das Bier darf aus dem Kühlschrank kommen, so kann der übrig gebliebene Rest noch genüsslich ausgetrunken werden.
  2. Den Teig anschliessend 30 Minuten bei Raumtemperatur und zugedeckt (mit einem aufgeschnittenen Plastiksäckli oder einem Küchentuch) ruhen lassen.
  3. Dann den Teig einmal von oben nach unten in der Hälfte falten und leicht flach klopfen. Dann die Prozedur von links nach rechts, von unten nach oben und von rechts nach links wiederholen.
  4. Den Teig weitere 30 Minuten ruhen lassen und das Falten (Schritt 3) wiederholen.
  5. Den Teig nochmals 30 Minuten ruhen lassen.
  6. Jetzt wird der Teig – behutsam und ohne ihn zu bearbeiten – der Länge nach in vier Streifen aufgeteilt (ca. 225 g pro Streifen). Diese dann mit Mehl bestauben und je zwei zusammenzwirbeln. So ergeben sich zwei Brote, die dann nochmals stark im Mehl gewendet werden.
  7. Die Brote nun entweder auf ein mit Backpapier belegtes Blech (beim Backen ohne Brotbackstein) oder auf ein gut bemehltes Küchentuch (beim Backen mit Brotbackstein) absetzen, zudecken und nochmals 30 Minuten ruhen lassen.
  8. Unterdessen den Ofen auf 240 °C vorheizen. Wird mit dem Brotbackstein gebacken, diesen bereits jetzt im Ofen mit aufheizen.
  9. Nun das Brot entweder auf dem Blech auf die unterste Schiene in den Ofen schieben oder direkt auf den Brotbackstein legen.
  10. Sofort mit einer Sprühflasche zünftig Wasser in den Ofen sprühen, die Ofentür schliessen und die Brote für ca. 25–30 Minuten backen.

 


 

*Dieser Bericht ist in Kooperation mit dem Verein Schweizer Brot entstanden. Meine eigene Meinung wurde dadurch aber nicht beeinflusst und ich schreibe nach wie vor, wie es mir beliebt. Ich bedanke mich für die lässige Zusammenarbeit.

 


 

Übersicht
recipe image
Rezept
Anis-Bier-Brot mit Irish Stout
Rezept von
Veröffentlicht am
Aktives Zubereiten
Passives Zubereiten
Zubereitungszeit total
Bisherige Bewertung
51star1star1star1star1star Based on 3 Review(s)
Findest du gut? Dann teile es:




Gefällt dir der Beitrag oder hast du eine Frage dazu? Dann hinterlasse einen Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird weder veröffentlicht noch weitergegeben. Notwendig auszufüllende Felder sind mit * markiert.


0 Kommentare