Brot und BrötchenKleine BrötchenRezepte    

Burgerbrötchen / Burgerbuns


26. März 2016
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Kategorien: Brot und BrötchenKleine BrötchenRezepte

Burger sind echt was Leckeres – ob mit oder ohne Fleisch. Die Burgerbrötchen / Burgerbuns spielen dabei eine zentrale Rolle. Damit diese auch wirklich so luftig, fluffig und weich werden, wie wir uns das wünschen, gibts dieses Rezept.

 

Rezept für Original Burgerbrötchen / Burgerbuns – selber machen

 

DIY-Burgerplausch

Burger eigenen sich übrigens auch wunderbar für ein stressfreies DIY-Abendessen mit Freunden, das bis zum letzten Detail vorbereitet werden kann.

Dafür rüste und schnibble ich meistens die Rohkost-Zutaten zum Belegen des Burgers im Voraus und fülle sie in kleine Schüsselchen ab. Die Burgerbrötchen backe ich dann etwa eine Stunde bevor es losgehen soll, so dass die Wohnung beim Eintreffen der Gäste noch vom frischen Ofenduft erfüllt ist. Die Fleisch-Patties, Speck und Käsescheiben können ebenfalls vorbereitet werden.

Direkt am Tisch kann sich dann jeder Gast auf dem Tischgrill (aufgeklappter Sandwich-Toaster) sein Fleisch selber anbraten und den Burger nach Lust und Laune belegen. Zusätzlich stelle ich immer noch einen kleinen Krug mit selbst gemachter Salatsauce auf den Tisch, so dass man sich aus den Rohkost-Zutaten auch gleich noch einen leckeren Salat auf dem eigenen Teller anmischen kann.

 


 

Benötigte Zutaten

Ergibt: 14 Stück

 

Teig

 

Eierstreiche

  • 15 g Eigelb (1 Stk.)
  • 10 g Vollmilch (1 EL)

 

Dekoration

  • Sesam

 


 

So gelingt die Zubereitung der Burgerbrötchen

 

  1. Den Zucker im Wasser auflösen, Vollmilch und Ei beigeben.
  2. Mehl, Malzextrakt und Salz in einer Schüssel kurz mischen. Frischhefe dazubröseln.
  3. Flüssigkeit und weiche Butter beigeben und in der Küchenmaschine während 2 Minuten auf der ersten Stufe kneten. Danach auf die dritte Stufe stellen und weitere 10 Minuten kneten lassen. Der Teig wird recht weich, aber keine Sorge, das soll so sein.
  4. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen und für ca. 60 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
  5. Danach die Luft aus dem Teig klopfen und diesen zu ca. 70 g schweren Teiglingen abwägen.
  6. Die Teiglinge rund aufarbeiten und nochmals auf die gut bemehlte Arbeitsfläche absetzen. Sobald alle Brötchen aufgearbeitet sind, diese mit der flachen Hand flachklopfen (siehe Bild unten). Anschliessend die Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech absetzen und zugedeckt nochmals ca. 60 Minuten ruhen lassen.
  7. Ofen auf 220°C (Umluft) vorheizen und ein Schale mit heissem Wasser auf den Backofenboden stellen (z.B. Gratinform).
  8. Für die Eierstreiche Milch und Eigelb mischen, Burgerbrötchen damit bestreichen, mit Sesam bestreuen und in den Ofen schieben.
  9. Die Ofentemperatur sofort auf 200°C zurückschrauben und die Burgerbrötchen während ca. 15 Minuten goldbraun backen.
  10. Die fertigen Burgerbrötchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

 


 

Rezept für Original Burgerbrötchen / Burgerbuns – selber machen

 


 

Tipps

  • Wer die Brötchen versehentlich etwas zu lange im Ofen gelassen hat und die Kruste darum nicht mehr so schön weich ist, kann sofort nach dem Backen noch ein- oder zweimal mit der Sprühflasche über die Brötchen sprühen. Wichtig dabei ist einfach, dass der Vorgang sofort nach dem Aus-dem-Ofen-Nehmen geschieht, sonst werden die Brötchen pampig.

 


 

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Rezept für Original Burgerbrötchen / Burgerbuns – selber machen

 


 

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Burgerbrötchen / Burgerbuns
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15 Kommentare

  • vemala schrieb am 10. Mai 2016:

    Hi, looks delicious, But I can I replace malt with sugarbeet syrup?

    • Streusel schrieb am 11. Mai 2016:

      Hi vemala,
      yes, you can replace it with sugarbeet syrup or also with regular sugar. If you use the syrup, you shoud reduce the added amount a little (because it’s liquid). I think about 10–15 g sugarbeet syrup instead of malt will work fine.
      🙂 If you like, tell me your experience about it, I would love to know how it has come out.

  • Stefanie Schiestl schrieb am 5. Februar 2018:

    Ich möchte Hot Dog Brötchen selber machen und da ich immer so begeistert von deinen Rezepten bin würde ich gerne aus deinem Bugerbuns Rezept Hot Dog Rolls machen! Glaubst du das funktioniert??
    Im Grund genommen ist es doch das selbe, oder?
    Vielen Dank schon mal…
    Herzliche Grüße
    Steffi

    • Streusel schrieb am 5. Februar 2018:

      Hallo Steffi

      Die HotDog-Brötchen kannst du selbstverständlich auch nach diesem Rezept zubereiten. Eine andere Möglichkeit wäre auch das Weggli-Rezept. Beim Bäcker sind Hot-Dog-Brötchen und Weggli meistens aus dem selben Teig gemacht 😉

      Liebe Grüsse
      Judith

      • Stefanie Schiestl schrieb am 5. Februar 2018:

        Vielen Dank für deine Antwort!! Dann werde ich das morgen gleich mal ausprobieren…

  • Irina schrieb am 2. Mai 2018:

    Liebe Judith,
    Vielen Dank für dieses absolut gelungene und super feine Rezept.
    Ich hatte generell nichts gegen die Brötli vom orangen M aber als ich gerade eben in mein Burger mit selber gemachtem Brötli biss wurde mir klar dass es höchste Zeit wurde dass ich ein super Rezept zum selberbacken finde.
    Danke!
    Irina

    • Streusel schrieb am 2. Mai 2018:

      Hallo Irina

      Das freut mich sehr. 🙂
      Ich bin froh, konnten dich die selbst gemachten Burger-Buns überzeugen.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Simone schrieb am 10. April 2019:

    Hallo Judith

    Am Weekend werde ich deine Hamburgerbrötchen ausprobieren. Ich bin sicher, sie schmecken toll. Wie alles, was ich bis jetzt von dir nachgebacken habe !

    Der Belag (unter dem Fleisch) auf deinen Brötchen sieht sehr lecker aus. Ist dies eine Art Coleslaw ? Verrätst du mir das Rezept ? Das wäre toll, danke.
    Liebe Grüsse
    Simone

    • Streusel schrieb am 12. April 2019:

      Hallo Simone

      Du hast Recht, dabei handelt es sich tatsächlich um Coleslaw-Salat. Ich bin mir aber nicht mehr ganz sicher nach welchem Rezept ich den zubereitet hatte (habe hier leider kein eigenes). Aber wenn du bei google nach Coleslaw-Salat suchst, findest du bestimmt etwas passendes für dich. 🙂

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Carola v. B. schrieb am 20. März 2020:

    Liebe Judith

    Ich habe soeben Dein Burger-Bun-Rezept ausprobiert.
    Der Teig war während des ganzen Knetvorgangs SEHR klebrig, ich dachte, das würde sich gegen Schluss legen. Als ich ihn zur Ruhe setzen wollte, klebte er aber wirklich dermassen fest an den Händen, dass ich einiges an Mehl hinzufügen musste damit er sich löste und von A nach B transferieren liess.
    Hast Du mir einen Tipp woran das liegen könnte fürs nächste Mal?
    Danke Dir herzlich. Liebe Grüsse Carola

    • Streusel schrieb am 21. März 2020:

      Hallo Carola

      Der Teig soll tatsächlich recht feucht sein. Aber so klebrig habe ich den dann doch nicht in Erinnerung.
      Vielleicht kannst du ihn beim nächsten mal noch ein paar Minuten länger kneten.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Sandy schrieb am 18. April 2020:

    Vielen Dank für das super feine Rezept.
    Habe schon öfters dein Rezept gemacht und das Ergebnis ist immer super. Wenn man denn Burger Bun aufschneidet und ihn anröstet dann ist er gleichzeitig knusprig und sehr weich so wie ein Bun für mich sein muss.
    Das einzige was ich schade finde ist das der Teig so klebrig ist. Ich habe ihn immer am Vorabend gemacht und über Nacht in den Kühlschrank gestellt und am nächsten Tag geformt und gebacken. Wenn der Teig noch kalt ist lässt er sich gut formen ,ich kann ihn mir aber nicht vorstellen ihn noch „warm“ zu formen, das wäre echt eine Herausforderung. 🙂
    Ich verwende immer Gerstenmalz Extrakt, von der Konstistenz ähnlich wie Honig, gibt es einen Unterschied vom Pulver zu dem Extrakt?
    Dein Weggli- und Zopfrezept ist auch fest in meiner Rezeptesammlung gespeichert. 🙂
    Bliiib Gsund
    Herzliche Grüsse
    Sandy

    • Streusel schrieb am 19. April 2020:

      Hallo Sandy

      Der Teig muss so feucht sein, damit das Brötchen nachher diese tolle, weiche und feuchte Krume erhält.

      Zum Malz:
      Der Unterschied zwischen Flüssigmalz und Malzextrakt in Pulverform liegt vorallem in der Konzentration des Malzes. Bei Flüssigmalz wird die sogenannte «Malzwürze» auf einen Wassergehalt von 20% eingedampft. Bei Malzextrakt in Pulverform wird die Malzwürze auf einen Wassergehalt von 5% eingedampft.
      Dadurch müsstest du theoretisch Flüssigmalz immer etwas höher dosieren, als das Malzextrakt, welches ich verwende.
      Zudem wirkt Flüssigmalz auch nicht in ganz gleicher Stärke auf die Proteine, Stärke und die Hefe im Teig aus. Aber diese Unterschiede wirst du in der Brotherstellung zu Hause kaum bemerken.

      Ich hoffe ich konnte dir damit weiterhelfen.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Jeanine Steffen schrieb am 23. Mai 2020:

    Hallo Judith

    Heute möchte ich deine Burgerbrötli machen, wir sind aber nur zu zweit und 15 Brötli wären etwas viel. Ich würde die hälfte der Mengen angaben machen, aber ein halbes Ei? 😉 etwas schwierig, was würdest du mir raten?

    Liebe Grüsse
    Jeanine

    • Streusel schrieb am 23. Mai 2020:

      Hallo Jeanine

      Ich würde das Ei in ein Glas geben, mit einer Gabel gut verquirlen und die Hälfte zum Teig geben.
      Die andere Hälfte kannst du anstelle vom Eigelb mit der Milch vermischt als Eierstreiche verwenden.

      Liebe Grüsse
      Judith