Das Temperiergerät – ein Erfahrungsbericht zum miniSchoggi Temperiergerät für Couverture und Schokolade


28. November 2019
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Kategorien: KooperationenMeine ArbeitsgeräteTipps und Tricks

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Wer öfters und gerne mit Couverture oder Schokolade süsse Leckereien herstellt, wird sich irgendwann die Frage stellen: Soll ich mir selbst ein Temperiergerät schenken? Darum habe ich für euch das miniSchoggi Temperiergerät für Couverture und Schokolade auf Herz und Nieren getestet und verrate euch, was ich davon halte.


Schokolade Temperieren – miniSchoggi Temperiergerät

Wieso ein Temperiergerät?

Ein Temperiergerät wird zum korrekten Schmelzen von Couverture und Schokolade verwendet. «Korrektes Schmelzen» bedeutet, die Schokolade bei einer bestimmten Temperatur zu schmelzen, dann auf eine bestimmte Temperatur herunter zu kühlen und dann wieder auf einem bestimmte Temperatur zu erwärmen. Dieser Vorgang klingt im ersten Moment vielleicht etwas unsinnig, ist aber zwingend nötig. Denn nur dadurch erhält das fertige Schokoladenprodukt nach dem Erstarren einen schönen Glanz und Bruch.

Würde man die Schokolade einfach irgendwie schmelzen und dann wieder erstarren lassen, würde sich die darin enthaltene Kakaobutter auf der Oberfläche absetzen und das fertige Schokoladenprodukt mit einem grauen Schleier überziehen (so wie bei einer Tafel Schokolade, die zu lange an der Sonne gelegen hat und danach wieder fest wird).

Grundsätzlich kann das Temperieren mit Hilfe eines Wasserbades gemacht werden – also ein Kochtopf mit erwärmtem Wasser (das laufend mittels Thermometer überprüft werden muss), darin eine Schüssel worin die Schokolade vor sich hin schmilzt (und ebenfalls laufend mit Hilfe des Thermometers überprüft werden muss).

Das Temperiergerät übernimmt die Funktion des Wasserbades – jedoch besser kontrollierbar und ohne das Wasser, das in die Schokolade spritzen könnte (was ja tunlichst vermieden werden muss). So können die vorgegebenen Temperaturen viel einfacher und genauer eingehalten werden.


Vor- und Nachteile eines Temperiergeräts gegenüber dem Wasserbad

Vorteile

  • Kein Thermometer nötig
  • Einfache Handhabung
  • Höhere Geling-Chance
  • Kein Wasserbad, bei welchem die Gefahr besteht, dass Spritzer davon in die Schokolade gelangen und diese dann Klümpchen bildet
  • Temperierte Schokolade kann leicht über einen längeren Zeitraum warm und verarbeitungsbereit gehalten werden

Nachteile

  • Ein Küchengerät mehr im Schrank, das Platz beansprucht

Meine Erfahrung mit dem miniSchoggi Temperiergerät

Ich lasse die Katze gleich aus dem Sack: Das Gerät tut was es soll! Nämlich Schokolade auf die gewünschte Temperatur bringen und schmelzen – also wie es der Gerätename schon sagt «temperieren».

Dieser Vorgang klappt ganz ohne sorgfältige Überwachung mittels Thermometer. Denn folgt man einfach den in der Bedienungsanleitung beschriebenen Schritten und vertraut dem Gerät, erhält man zum Dank ordentlich temperierte Couverture.

Falls das trotz allem mal nicht klappen sollte und die fertige Praline oder Bruchschokolade nach dem Aushärten mit einem grauen Kakaobutter-Schleier überzogen ist, dann ist der Fehler zu 99.9% nicht beim Gerät zu suchen.

Von nichts kommt nichts

In diesen Fällen ist nämlich grundsätzlich mal der Anwender schuld (da gibts kein wenn und aber). Denn ohne sich zumindest kurz ins Thema einzulesen und die Grundlagen (welche in der Bedienungsanleitung zum Gerät mitgeliefert werden) zu kennen, nützt einem die beste und teuerste Maschine nichts.

Schokolade ist nicht gleich Schokolade

Was auch zu Problemen führen kann, ist die Schokoladensorte. Milchcouverture klappt fast immer und ist für Anfänger der ideale Einstieg. Je dunkler oder heller die Couverture aber wird, desto mehr Übung ist gefordert, um Temperatur und Timing perfekt aufeinander abzustimmen.

Auch die Marke bzw. der Hersteller der Couverture ist von entscheidender Bedeutung. Sehr günstige Produkte sind oft von minderer Qualität, enthalten teils mehr Zucker und grundsätzlich weniger gute Zutaten. Dadurch wird das saubere Temperieren für Anfänger oder Laien sehr schwierig oder auch schon mal zum Ding der Unmöglichkeit. Es gibt Sorten, die bringen selbst den gestandenen Profi zum Verzweifeln.

Nicht auf die Grösse kommt es an

Da mit der Technik des Geräts aber alles stimmt, wird die Grösse doch noch kurz zum Thema. Die ist nämlich gerade so, dass es sich auch noch irgendwie im Küchenschrank verstauen lässt (wo ein Wille ist, ist auch ein Weg). Es eignet sich zum Schmelzen von ca. 1 kg Schokolade, was für die Anwendung zu Hause ziemlich gut passt.


Fazit: Braucht man ein Temperiergerät?

Ganz ehrlich: Wer «einfach einmal selber Pralinen machen» will, braucht kein Temperiergerät. Da reicht das gute alte Wasserbad vollkommen aus.

Wer aber merkt, dass ihm das kreative Schaffen mit Couverture und Schokolade Spass macht und sich gerne ab und zu mal die Finger süss und klebrig machen möchte, dem kann ich das Temperiergerät wärmstens empfehlen. Es erleichtert die Arbeit des Temperierens und Warmhaltens um einiges und reduziert auch den anschliessenden Aufwand des Aufräumens. Darum gebe ich euch mein aufrichtiges und wohlwollendes Ja-Wort auf die Frage: «Soll ich?».


Wo kann man das miniSchoggi Temperiergerät kaufen?

Das miniSchoggi Temperiergerät gibts hier im Online-Shop von miniSchoggi ganz bequem zu bestellen. Dazu kann man sich auch gleich noch hochwertige Couverture mitliefern lassen, damit das Temperieren sicher gelingt.

Und denjenigen, denen es den Ärmel so richtig reingezogen hat, empfehle ich zudem noch, einen der spannenden miniSchoggi Schokoladen-Kurse zu buchen. Dann hält euch nichts mehr auf.


Schokolade Temperieren – miniSchoggi Temperiergerät
Schokolade Temperieren – miniSchoggi Temperiergerät

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Review Date
Reviewed Item
miniSchoggi Temperiergerät
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Produkt
miniSchoggi Temperiergerät
Preis
CHF 95
Verfügbarkeit
Available in Stock


               



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