Tipps und TricksZutaten-Lexikon    

Frischhefe durch Trockenhefe ersetzen


9. Januar 2016
Tags:
Kategorien: Tipps und TricksZutaten-Lexikon

Die spontanen Bäcker unter euch wissen: Es ist immer praktisch, ein Päckchen Trockenhefe im Vorratsschrank zu haben – denn plötzlich überkommt einen die Back-Lust und dann … Doch wie und in welchem Verhältnis ersetzt man Frischhefe am besten durch Trockenhefe?

Trockenhefe

Was ist Trockenhefe?

Trockenhefe ist eigentlich nichts anderes als Frischhefe, der das Wasser auf einen Restgehalt von 4–6% entzogen wurde. Sie sollte kühl und trocken gelagert und als angebrochene Packung schnell aufgebraucht werden.

Herkömmliche Trockenhefe sollte mit 40–45°C warmen Wasser (und evt. etwas Zucker [gibt den Hefebakterien noch etwas zusätzliche Nahrung]) angerührt werden, um sie zu aktivieren.

Im Supermarkt findet sich meist aber die Instant-Trockenhefe, welche direkt und ohne anzurühren dem Mehl beigemischt werden kann (Verarbeitungshinweise auf der Verpackung beachten).


Wie viel Trockenhefe ersetzt die im Rezept angegebene Menge an Frischhefe?

Klar, auf der Trockenhefe-Verpackung steht: «Der Inhalt dieses Päckchens reicht für 500 g Mehl.» Schön. Doch da nicht jedes Brot und jedes Mehl gleich viel Hefe benötigt, kommt hier meine Faustregel.

10 g Trockenhefe = 30 g Frischhefe


Tipps

  • Aufgepasst: Den meisten herkömmlichen Trockenhefen wird der Emulgator E491 (Sorbitanmonostearat) beigemischt. Sorbitanmonostearat ist in kleinen Mengen konsumiert grundsätzlich unbedenklich, kann jedoch allergische Reaktionen auslösen. Die meisten Bio-Trockenhefen jedoch sind frei von Emulgatoren.
  • Trotz der Tatsache, dass es aufgrund der längeren Haltbarkeit praktischer ist, Trockenhefe zu verwenden, bevorzuge ich Frischhefe. Denn diese liefert meines Erachtens doch ein noch etwas besseres Resultat.



               



Gefällt dir der Beitrag oder hast du eine Frage dazu? Dann hinterlasse einen Kommentar.

Der Kommentar muss zur Spam-Vermeidung von Streusel freigegeben werden. Darum erscheint er hier nicht sofort nach der Eingabe.
Deine E-Mail-Adresse wird weder veröffentlicht noch weitergegeben.

eins × 3 =


2 Kommentare

  • Franziska Beetschen schrieb am 19. Juli 2019:

    Toll deine Rezepte. Vielen Dank. Backe öfters was nach und wurde noch nie enttäuscht.

    Bist Bäckerin von Beruf(ung)?

    Dankedankedanke…

    • Streusel schrieb am 23. Juli 2019:

      Liebe Franziska

      Es freut mich sehr, dass dir meine Rezepte gefallen.
      Tatsächlich habe ich eine Ausbildung zur Bäckerin/Konditorin genossen. Zwar arbeite ich nicht mehr auf dem Beruf, jedoch backe ich immer noch sehr gerne. 🙂

      Liebe Grüsse
      Judith