Heidelbeer-Limetten-Curd (Gastbeitrag von Holz&Hefe)


5. August 2016

Kategorien: Brotaufstriche und MarmeladenHalbfabrikateRezepte

Dieses Rezept für herrlich leichten Heidelbeer-Limetten-Curd, schmeckt fruchtig-beerig-frisch, mit einer grossen Prise Sonne. Mitgebracht hat es mir Marileen von Holz&Hefe, der ich letzte Woche diese knusprigen Roggenbrötchen mit Kernen backen durfte.

 

Als ich gestern Abend das Rezept von ihr erhielt, war ich von den Bildern so begeistert (der Heidelbeer-Limetten-Curd sieht ja soo lecker aus), das ich mich sofort an den Herd stellen musste, um es selbst auszuprobieren. Und ich kann nur sagen: Es schmeckt so wie es aussieht – fantastisch.

Auf ihrem liebevoll gepflegten Blog (Holz&Hefe) findet ihr übrigens noch viele weitere Rezepte oder echt gute Bastel- und Werkel-Ideen, die man ganz einfach nachmachen kann (angetan hats mir vorallem diese Idee für den DIY Torten-Ständer).

Aber guckt doch selbst mal vorbei …

 

Heidelbeer-Limetten-Curd

 


 

Liebe Streusel-Leserinnen und -Leser, ein freundliches Moin aus Deutschlands Norden!

 

Ich freue mich, heute auf diesem schönen Blog zu Gast sein zu dürfen. Nachdem Judith mir letzte Woche diese leckeren Roggenbrötchen gebacken hat, bringe ich ihr heute etwas Fruchtig-Beeriges mit: Ein Heidelbeer-Limetten-Curd! Wenn ihr euch nun fragt, was ein Curd ist, erkläre ich es gerne. Es ist ein altenglischer Brotaufstrich mit einer dicklich-cremigen Konsistenz, der aus Eiern, Zucker, Butter sowie Limetten und in diesem Fall noch Heidelbeeren besteht.

 

Heidelbeer-Limetten-Curd

 


 

Benötigte Zutaten

Ergibt: ca. 3 Gläser à 230 ml

 

  • 350 g Heidelbeeren
  • 3 Limetten
  • 175 g Zucker
  • 3 Eigelbe
  • 1 Ei
  • 3 Esslöffel Butter

 


 

So gelingt die Zubereitung des Heidelbeer-Limetten-Curds

 

  1. Zuerst die Limetten auspressen, der Saft sollte 125 ml ergeben. Nun den Saft zusammen mit den Heidelbeeren in einen Topf geben und beides auf mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen.
  2. Dann in ein Sieb geben und ordentlich durchpressen, abkühlen lassen.
  3. Eigelbe und das Ei mit dem Rührbesen verrühren, den Zucker hinzugeben und luftig hellgelb aufschlagen.
  4. Die Eimischung zu den Heidelbeeren geben und verrühren.
  5. Nun die Mischung über einem Wasserbad dick-cremig schlagen, bei mir dauerte es etwa 20 Minuten.
  6. Wenn es soweit ist, den Topf vom Herd nehmen und die Butter in kleinen Stücken nach und nach hinzugeben. Gut verrühren und in Weckgläser füllen. Im Kühlschrank ist der Curd 1 bis 2 Wochen haltbar.

 


 

Und wozu isst man nun diesen süss-sauren Heidelbeer-Limetten-Curd? Er ist vielseitig einsetzbar: Auf Pancakes, im Joghurt, zu Eis, typisch englisch mit Scones, mit Skyr … Es gibt wirklich vielerlei Möglichkeiten ihn zu essen. Probiert es einfach mal aus :).

 

Schöne Grüsse aus Bremen,
eure Marileen

 


 

Heidelbeer-Limetten-Curd

 

Heidelbeer-Limetten-Curd

 

Heidelbeer-Limetten-Curd

 


 



               



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6 Kommentare

  • Melanie schrieb am 5. August 2016:

    Das sieht toll aus! Muss ich gleich ausprobieren! Danke für den tollen Gastbeitrag.

  • Jenny schrieb am 8. August 2016:

    Huhu,
    das schaut wirklich super aus.
    Lemon Curd kenne ich ja mittlerweile. Und jetzt weiß ich dann auch, dass man das auch noch beliebig variieren kann. Vielen Dank 🙂
    LG
    Jenny

    • Streusel schrieb am 8. August 2016:

      Hihi, ja das ist tatsächlich so. Als ich von Marileen das Rezept erhielt, musste ich es auch sofort ausprobieren.

  • Tulpentag schrieb am 21. August 2016:

    Huhu 🙂 Ich komme gerade von Marileen zu dir. Schön hast du es hier 😉
    Das Rezept klingt super lecker. Ich bin ja ein großer Curd-Fan.
    Lieben Gruß,
    Jenny

  • Nihal schrieb am 24. Juni 2018:

    Hallooooo, du hast so gute Rezepte und Bilder. Du beschreibst alles ganz klar und einfach. Ich würde am liebsten all deine Rezepte noch heute ausprobieren . Ich habe kurz eine frage wegen dem Wasserbad, da bin ich mir einfach nie sicher, wie müsste eigentlich das Wasser noch kochen?
    Wie warm darf die Masse auf dem Bad sein?Danke viel mal.
    Lg Nihal

    • Streusel schrieb am 25. Juni 2018:

      Hallo Nihal

      Vielen Dank für deinen lieben Kommentar, das freut mich sehr.
      Das Wasserbad sollte kurz vor dem Siedepunkt sein, der Curd darf warm sein, aber nicht kochen (max. 80–82°C).

      Liebe Grüsse
      Judith