Brot und BrötchenGrosse BroteRezepte    

Ruchbrot mit Dinkelmehl


16. Februar 2016
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Kategorien: Brot und BrötchenGrosse BroteRezepte

Dieses Ruchbrot mit Dinkelmehl, kommt rustikal daher: mit knuspriger, dunkler Kruste und einer eher dichteren, aromatischen Krume. Käse und ein Rotwein sind genauso passende Begleiter, wie Butter und selbst gemachte Marmelade oder Honig.

 

Ruchbrot mit Dinkelmehl

 

Eigentlich wollte ich dieses Brot mit herkömmlichem Ruchmehl aus Weizen herstellen. Beim Blick in den Vorratsschrank habe ich dann aber schnell bemerkt, dass überhaupt kein Weizen-Ruchmehl mehr vorhanden war. Da mir die Motivation zum Nochmals-raus-und-einkaufen-Gehen so gänzlich fehlte, habe ich das Rezept kurzerhand abgeändert. Und daraus ist etwas entstanden, das durchaus einen kleinen Blogeintrag wert ist. Denke ich.

 


 

Benötigte Zutaten

Ergibt: 2 mittelgrosse Brote

 

 


 

So gelingt die Zubereitung vom Ruchbrot mit Dinkelmehl

 

  1. Mehl, Salz, Malzextrakt und zerbröselte Frischhefe zusammen kurz mischen.
  2. Wasser beigeben und in der Knetmaschine auf der ersten Stufe zwei Minuten kneten.
  3. Auf die zweite Stufe hochstellen und weitere sieben Minuten fertig kneten lassen. Der Teig ist korrekt geknetet, wenn er die Teigprobe bestanden hat (Teig mit den Fingern dünn ausziehen, so dass man eine Zeitung hindurch lesen könnte, ohne dass er reisst.)
  4. Den Teig auf eine bemehlte Fläche legen, mit zusätzlichem Mehl bestauben und zudecken (mit einem aufgeschnittenen Plastiksäckli oder einem Küchentuch).
  5. 105 Minuten ruhen lassen.
  6. Teig in zwei Stücke teilen und zu runden Laiben formen.
  7. Die beiden Laibe flach klopfen und jeweils von oben nach unten satt aufrollen, so dass eine längliche Rolle entsteht.
  8. Links und rechts nach unten einfalten, so dass ein mehr oder weniger runder Teigball entsteht (siehe Bilder).
  9. Die beiden Teiglinge auf ein gut gestaubtes Küchentuch (beim Backen mit Backstein) oder auf ein mit Backpapier belegtes Blech absetzen und weitere 30 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
  10. Den Backofen auf 250°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  11. Die Brote nach Ablauf der 30 Minuten mit Wasser bestreichen und in den Ofen schieben. Mit einer Sprühflasche ordentlich Wasser in den Ofen spritzen.
  12. Während ca. 35 Minuten dunkel und knusprig ausbacken.

 


 

Ruchbrot mit Dinkelmehl

Ruchbrot mit Dinkelmehl

Ruchbrot mit Dinkelmehl

 


 

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Ruchbrot mit Dinkelmehl

 


 

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Ruchbrot mit Dinkelmehl
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13 Kommentare

  • eliane s. schrieb am 28. September 2016:

    Zufällig auf Deinen Blog gestossen, bin ich fasziniert von Deinen liebevoll gestalteten Beiträgen und wunderbaren Rezepten. Es ist schön zu sehen, mit wie viel Leidenschaft Du Deinen Beruf ausübst und mit uns teilst.
    Natürlich musste ich gleich dieses herrliche Ruchbrot ausprobieren. Es war einfach, Deiner Anleitung zu folgen und das Resultat hat alle begeistert!
    Vielen Dank und weiter so,
    eliane s.

    • Streusel schrieb am 28. September 2016:

      Hallo Eliane

      Vielen Dank für deine Worte. Es ist sehr schön, so etwas zu lesen. Da weiss man gleich wieder, wieso man tut, was man tut. 🙂

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Bernadette Roos schrieb am 6. Dezember 2017:

    Hallo Judith
    Super deine Seite.
    Bin eben am Nachbacken. Schiebst du den Backstein unten oder in der Mitte ein?
    Ich machst es mal unten.
    Herzliche Grüsse und weiter so bin total begeistert.

    Buthi

    • Streusel schrieb am 7. Dezember 2017:

      Hallo Bernadette

      Den Backstein schiebe ich immer auf die unterste Schiene. Du hast es also intuitiv richtig gemacht. 🙂

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Brigitta schrieb am 7. Dezember 2017:

    Ich habe zum zweiten mal das Ruchbrot nachgebacken. Wie bei jedem Rezept hatte ich freuide als ich das Ergebniss sah und probierte.

    • Streusel schrieb am 7. Dezember 2017:

      Hallo Brigitta

      Das freut mich sehr. Darfst meinen Blog gerne auch weiterempfehlen 😉

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Denise schrieb am 8. Dezember 2017:

    Hallo Judith

    Deine Seite ist wirklich toll! Ich backe mein Brot inzwischen nur noch selber und habe schon einige Rezepte von dir ausprobiert! lecker!
    Was ich mich schon öfters gefragt habe: warum sollte man den Teig auf ein bemehltes Küchentuch legen und nicht z.b. Auf eine bemehlte Arbeitsfläche?
    Liebe Grüsse
    Denise

    • Streusel schrieb am 10. Dezember 2017:

      Hallo Denise

      Deine Frage ist berechtigt und selbstverständlich kannst du die Teiglinge auch direkt auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche legen. Das Tuch jedoch schafft für die Teiggärung optimale Bedingungen – es stabilisiert die Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit. So reift der Teig schöner und gleichmässiger.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Angelika schrieb am 20. Januar 2018:

    Hallo Judith

    Tolle Seite. Ich habe soeben dein Ruchbrot nachgebacken – ich muss sagen – sensationell! Vom Bäcker schmeckts nicht besser! Habe es auf dem Pizzastein im Kombidampfgarer gemacht – also Backofenfunktion (Heissluft) und einfach ein paar Dampfstösse dazu. Perfekt.

    Vielen lieben Dank für die tollen Rezepte.
    LG Angelika

    • Streusel schrieb am 21. Januar 2018:

      Liebe Angelika

      Yes, gute Idee mit dem Pizzastein. Das Brot wird einfach gleich um ein tausendfaches besser, wenn es auf einem Stein gebacken wird, stimmts? Wer es selbst noch nie probiert hat, glaubt das kaum.
      Schön das dir das Rezept geschmeckt hat. 🙂

      Ich wünsche dir weiterhin noch viel Spass beim Backen.

      Liebe Grüsse
      Judith

      P.S. Abonniere doch meinen Newsletter oder folge mir auf einem (oder allen) meiner Social-Media-Kanälen (siehe Icons oben rechts in der Menü-Leiste). Dann bist du immer Up-to-Date was neue Rezepte anbelangt und erfährst noch ein bisschen mehr, was grad so in meiner Tüftel-Küche los ist 😉

  • Serena schrieb am 27. September 2018:

    Liabi Frau Streusel,
    Viela Dank für dia absolutgeniali Siita
    Brotrezept sind super, as sind eifachi Rezeot, wo aber Bombastisch schmöcken. Hut ab
    Mini Familie isst so guat wia kai kaufts Brot meh.
    Au dia süassa Rezept sind nid ohni.

    Viela Dank & wiiter so
    Serena & Familia

    • Streusel schrieb am 28. September 2018:

      Liebe Serena

      Es freut mich sehr, dass dir meine Rezepte so schmecken und gefallen.
      Ich wünsche dir und deiner Familie weiterhin viel Spass beim Backen und Geniessen. 🙂

      Liebe Grüsse
      Judith

  • gripfli schrieb am 27. September 2018:

    Hallo,
    das ist doch dann aber gar kein Ruchbrot. Ruchmehl ist ein sehr wertvolles und eigentümliches Mehl, das einen besonderen Geschmack mit sich bringt und durch nichts ersetzt werden kann. Dieses Brot hier sollte folglich unbedingt einen anderen Namen bekommen, z.Bsp. Statt-Ruchbrot oder AliasRuchbrot oder DinkelMischbrot oder Gerda. Ausserdem finde ich es total verbrannt. Acrylamid ist gar nicht gut, daher hat sogar die EU Richtlinien herausgebracht, die u.a. empfehlen, Gebäck nie zu dunkel auszubacken. Es hilft ein wenig, der Hefe mehr Zeit zum „Verdauen“ der EiweissStoffe zu geben, die zur Bildung von Acrylamid führen. Dazu müsste der Teig aber mehr als drei Stunden gehen, am besten sogar über Nacht oder so (lange kalte Führung). Das führt ganz nebenbei auch zu besserem und subtilem Aroma. Ich finde auch, dass dieses Brot sehr kompakt aussieht, hat gar keine richtige Porung. Typisch Dinkel eben. Durch den recht hohen Zusatz an Weizenmehl sollte das eigentlich besser sein. Ich schlage vor, nach dem Kneten alle 20-30min einen Stretch-and-Fold-Vorgang durchzuführen. Das stärkt das Klebergerüst und sollte mindestens drei Mal erfolgen. Danach Teigruhe über Nacht im Kühlschrank, am nächsten Morgen bei Zimmertemperatur 1-2h aklimatisieren, Teiglinge formen, kurze StückGare und abbacken. Bei dieser Technik sollte man die HefeMenge im Rezept allerdings auf 3 Gramm reduzieren, sonst gart der Teig zu schnell und fällt zusammen.

    Nur so als Anregung.

    Liebe Grüsse!