Brot und BrötchenGrosse BroteRezepte    

Schweizer Dreikönigskuchen ohne Sultaninen


4. Januar 2017
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Kategorien: Brot und BrötchenGrosse BroteRezepte

Dieses Rezept für Schweizer Dreikönigskuchen ohne Sultaninen ist für alle, denen beim Gedanken an die kleinen, bräunlichen Trockenfrüchte ein kalter Schauer über den Rücken läuft. Denn auch ohne kann das Traditionsgebäck schmecken wie vom Lieblingsbäcker. Oder noch ein bisschen besser.

Rezept für Dreikönigskuchen ohne Sultaninen – selber machen

Selbstverständlich könnte man für einen Schweizer Dreikönigskuchen ohne Sultaninen einfach das Original Dreikönigskuchen-Rezept nehmen und die Sultaninen weglassen. Aber da die Trockenfrüchte einen grossen Teil zum Geschmack des Kuchens beitragen, soll auch die Sultaninen-lose Gebäcksvariante einen zarten Aroma-Zustupf erhalten.

Darum findet sich in diesem Rezept zusätzlich etwas selbst gemachter Vanillezucker und ein ganz klein wenig Rum (der Alkohol verdampft beim Backen, das Aroma bleibt).


Rezept-Überblick: Schweizer Dreikönigskuchen

Menge


Für: 6–16 Personen


Ergibt: 2 Stück

Stückgrösse: 24 cm (Ø)


Haltbarkeit


Im Zimmer (21 bis 23°C):
2 Tage (unverpackt)


Im Tiefkühlschrank (–18 bis –20°C):
4 Monate (gebacken, luftdicht verpackt)


Zubereitungszeit


Aktive Zubereitungszeit: 00H40M


Wartezeit: 02H17M


Zeit Total: 02H57M


Backen


Ofentemperatur: 200°C


Betriebsart: Ober- und Unterhitze


Position: Unterste Schiene


Backdauer: 00H27M


Backform: Backblech (L×B×H: 43×34×2.2 cm)


Ofentemperatur und Backdauer können je nach Backofen leicht abweichen.


Zutaten

Teig

Eierstreiche

  • 15 g Eigelb
  • 20 g Vollmilch (3,5% Milchfett)

Dekoration

  • 2 Stk. Mandeln, geschält
  • Mandeln, geschält, gehobelt
  • Hagelzucker

Zubereitung

  1. Den Zucker und den Vanillezucker in der Milch auflösen.
  2. Mehl, Salz sowie Malzextrakt mischen. Frischhefe dazubröseln, die Milch-Zucker-Mischung sowie den Rum dazugiessen und für 4 Minuten auf der ersten Stufe der Küchenmaschine kneten.
  3. Die kalte Butter und die Mandelmasse beigeben. Von der Hälfte der Zitrone die Schale dazureiben und nochmals 4 Minuten auf der ersten Stufe kneten.
  4. Anschliessend auf die zweite Stufe hochschrauben und weitere 12 Minuten zu einem elastischen, geschmeidigen Teig fertig kneten.
  5. Den Teig in der Rührschüssel der Küchenmaschine zugedeckt (mit einem aufgeschnittenen Plastiksäckli oder einem Küchentuch), bei Raumtemperatur 70 Minuten ruhen lassen.
  6. Anschliessend den Teig in 16 kleinere Stücke (ca. 40 g) sowie zwei grosse Stücke teilen (ca. 185 g) und rund formen (wie das geht, zeige ich hier bei meinen Arbeitstechniken).
  7. Die beiden grossen Stücke auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und pro Königskuchen acht kleine Stücke darum herum drapieren.
  8. In jeweils eines der kleinen Stücke pro Königskuchen eine geschälte, ganze Mandel stecken (als symbolisches Königs-Figürchen). Dabei die Mandel von unten ins Brötchen stecken und die offene Einsteckstelle wieder verschliessen.
  9. Mit der flachen Hand die beiden Dreikönigskuchen ein wenig flach klopfen, zudecken und für ca. 40 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  10. Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  11. Für die Eierstreiche Eigelb und Milch vermischen und die Teiglinge damit bestreichen.
  12. Die Oberfläche der Dreikönigskuchen mit gehobelten Mandeln sowie Hagelzucker bestreuen, das Blech auf der untersten Schiene in den Ofen schieben und für ca. 27 Minuten golden ausbacken.

Tipps



Rezept für Dreikönigskuchen ohne Sultaninen – selber machen

Rezept für Dreikönigskuchen ohne Sultaninen – selber machen

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Schweizer Dreikönigskuchen ohne Sultaninen
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30 Kommentare

  • Conny schrieb am 6. Januar 2018:

    Vielen herzlichen Dank für dieses tolle Rezept! Das beste, das ich finden konnte! Schöne Grüße aus dem Schwäbischen! Conny

    • Streusel schrieb am 6. Januar 2018:

      Liebe Conny

      Das freut mich sehr, vielen Dank.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Brigitta schrieb am 6. Januar 2018:

    Hoi Streusel
    Diese Drei-Königskuchen habe ich extra für meine Tochter gebacken, da sie keine Rosinen mag.
    Nicht nur sie war begeistert von ihnen. Leider musste ich den Ruhm weglassen weil sie kein Alkohol mag
    und diesen sofort herausschmekt. Sie findet das Rezept so perfekt.
    Gruss Brigitta

  • Esther schrieb am 6. Januar 2019:

    Wow, das war der fluffigste Dreikönigskuchen, den ich jemals selber gebacken habe! Grosses Kompliment, das Rezept ist klasse! Nächstes Jahr werde ich ihn wieder backen 🙂

    • Streusel schrieb am 6. Januar 2019:

      Hallo Esther

      Vielen Dank für dein Kompliment, das freut mich sehr.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Claudia schrieb am 15. Januar 2019:

    Vielen Dank für dieses tolles Rezept – ich hab den Dreikönigskuchen am 6. Januar frisch gebacken – so fein! Ich glaube, ich kann nicht ein ganzes Jahr warten, bis ich ihn wieder backe.

    liebe Grüsse
    Claudia

    • Streusel schrieb am 16. Januar 2019:

      Liebe Claudia

      Das freut mich sehr. Schön, dass dir das Rezept so gut geschmeckt hat und es gelungen ist.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Patrizia schrieb am 4. August 2019:

    Hallo Streusel

    Kann ich für den Königskuchen auch das Zopfmehl gebrauchen? Ist das Typ400?

    Daaaanke 🙂

    • Streusel schrieb am 5. August 2019:

      Hallo Patrizia

      Zopfmehl ist meist eine Mischung aus Weissmehl (Weizen) und Dinkelmehl. Du kannst schon auch Zopfmehl verwenden, ich empfehle jedoch reines Weissmehl.
      Meines erachtens ist es sowieso nicht nötig, spezielles Zopfmehl zu kaufen, da der Zopf mit herkömmlichem Weissmehl genau so gut wird. 🙂

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Patrizia schrieb am 14. November 2019:

    Hallo Streusel!
    Ich liebe ja dieses Rezept und habe mich soeben gefragt, ob ich aus dem Teig auch eine Züpfe flechten kann. Würde sich die Backzeit dadurch ändern und würdest Du wie bei dem leckeren Butterzopf-Rezept nach 5 Min. mal in den Ofen sprühen?

    DANKE für Deine Antwort und die wirklich tollen Rezepte! 🙂
    Patrizia

    • Streusel schrieb am 22. November 2019:

      Hallo Patrizia

      Ausprobiert habe ich das noch nicht, aber gehen sollte es schon. Ich würde wohl aus dem ganzen Teig einen Zopf flechten und diesen dann mind. 30 Min. bei 200°C (Ober-/Unterhitze) backen. Am besten kontrollierst du ab und zu man die Farbe. Auch hier kannst du nach 5 Min. mal kurz in den Ofen sprühen.
      Ich hoffe ich kann dir damit weiterhelfen und wünsche dir gutes Gelingen beim Ausprobieren.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Patrizia schrieb am 24. November 2019:

    Daaanke Judith! Hat toll geklappt und kam supergut an! Der Königskuchen als Zopf geflechtet 🙂 Du hast so tolle Rezepte und unglaubliches Talent! Es macht riesig Spass Deine Bilder zu sehen und Rezepte auszuprobieren! Merci dafür

    • Streusel schrieb am 26. November 2019:

      Hallo Patrizia

      Vielen Dank für dein liebes Kompliment. 🙂
      Freut mich, dass du erfolgreich warst.

      Herzliche Grüsse
      Judith

  • Yvonne schrieb am 6. Januar 2020:

    Wow, dieses Rezept gehört ab heute zu meiner Rezeptsammlung – nächstes Jahr backe ich ihn bestimmt wieder!! Einfach unglaublich lecker und luftig! Und das gut beschriebene Rezept und die vielen nützlichen Tipps tragen zum sicheren Gelingen bei – vielen Dank für dieses tolle Rezept! Werde bestimmt wieder einmal etwas von streusel.ch backen…

    • Streusel schrieb am 6. Januar 2020:

      Liebe Yvonne

      Danke vielmals für das nette Kompliment, freut mich, dass er dir so gut geschmeckt hat.
      Darfst meine Seite gerne auch weiterempfehlen. 😉

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Sabine Moser schrieb am 22. März 2020:

    Ich liebe deine Rezepte!!! Vielen Dank!!! Kann ich den Teig am Vorabend machen? Auf wieviel müsste ich die Hefe reduzieren?
    Vielen Dank für deine Hilfe!
    Gruss Sabine

    • Streusel schrieb am 23. März 2020:

      Hallo Sabine

      Das kann ich dir leider so nicht beantworten, da ich dieses Rezept nicht für Übernachtgare ausgelegt habe.
      Mehr dazu habe ich in diesem Artikel geschrieben Rezepte für Über-Nacht-Gare abändern.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Nicole schrieb am 6. Januar 2021:

    Um wieviel muss ich die Hitze oder Backzeit reduzieren, wenn ich nur das halbe Rezept mache?

    • Streusel schrieb am 6. Januar 2021:

      Liebe Nicole

      Die Hitze darf gleich bleiben. Evt. kannst du die Backzeit um max. 5 Minuten reduzieren. Ich würde den Königskuchen aber vermutlich gleich lange backen, wie wenn ich die ganze Menge mache.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Viviane schrieb am 6. Januar 2021:

    Der ist spitzenklasse geworden, vielen Dank für das gelingsichere Rezept….!

  • Priska schrieb am 6. Januar 2021:

    Liebe Judith
    Ich backe soviele Rezepte von dir nach, aber für den Königskuchen hab ich bis jetzt immer ein anderes Rezept benutzt.
    Da mich in deinem Rezept die Mandelmasse ein bisschen „abgeschreckt“ hat.
    Schmeckt dann der Königskuchen nicht nach Marzipan? Das mag meine Familie eben gar nicht… 😉
    Liebe Grüsse und ganz herzlichen Dank für deine tollen Rezepte.
    Priska

    • Streusel schrieb am 10. Januar 2021:

      Liebe Priska

      Ich kann dich beruhigen. Der Kuchen schmeckt deshalb nicht nach Mandelmasse. 🙂
      Die Mandelmasse macht ihn einfach noch ein klein wenig feuchter und feiner.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • GAbriela Hauser schrieb am 5. Januar 2022:

    Dein Rezept ist super, aber ich habe ein problem. Ich habe ein Familienmitglied das allergisch ist auf alles was mit Mandeln zubereitet wird.
    Kann ich die Mandelmasse weglassen und was muss ich statt der Mandelmasse zugeben und wieviel?

    Lg Gabriela Hauser

    • Streusel schrieb am 7. Januar 2022:

      Liebe Gabriela

      Entschuldige bitte die verspätete Antwort, es war viel los die Tage.
      Falls sie «nur» keine Mandeln verträgt, könntest du die Mandelmasse auch mit Cashews oder Macadamia-Nüssen zubereiten.
      Oder die Mandelmasse weglassen und dafür etwas mehr Flüssigkeit zugeben (zirka ein viertel der Menge der Mandelmasse).

      Ich hoffe ich konnte dir damit weiterhelfen.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Sandra schrieb am 5. Januar 2022:

    Hallo Judith
    Zuerst einmal ein RIESEN Lob für deine tollen Rezepte! Auch dein Buch ist klasse, habe es letzten Frühling deinem ehemaligen Berufslehrer abgekauft!
    Ich habe eine Frage zum Dreikönigskuchen. Für uns sind zwei Stück zu viel, kann ich einfach die hälfte Teig machen und damit nur einen machen oder wird der Teig so nicht ganz gleich! Ich freue mich auf deine Antwort!
    Liebs Grüessli
    Sandra

    • Streusel schrieb am 7. Januar 2022:

      Liebe Sandra

      Du kannst auch nur die Hälfte des Teiges zubereiten. Zutaten und Teigruhezeiten bleiben dabei gleich, kann sein dass sich die Backdauer um ein paar Minuten verkürzt.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Christian schrieb am 6. Januar 2022:

    Hallo Judith, der Kuchen ist super geworden und ht der ganzen Familie sehr geschmeckt! Nur habe ich den Glanz von der Eistreiche nicht so glänzend hinbekommen. Der Kuchen ist eher matt geworden. Ich habe ein wenig geschwadet, könnte es daran liegen?

    Gruss Christian

    • Streusel schrieb am 7. Januar 2022:

      Hallo Christian

      Wenn du direkt von Beginn weg geschwadet hast: Dann ja.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Sonja schrieb am 6. Januar 2022:

    Hallo Judith
    Vielen lieben Dank für all die feinen Rezepte.
    Habe scho so vieles ausprobiert und alles ist eifach lecker. Und das Buch-ich bin begeistert.
    Eine Frage hab ich allerdings: Egal welches Brot ich backe, alle werden sehr dunkel und innen bleiben sie „klebrig“.. Mache alles so wie Du angibst. Hab schon alles ausprobiert: Temperatur runter dafür länger, Temperatur höher dafür weniger lang etc.
    Ich weiss das jeder Ofen anders ist aber ich bin ratlos. Und heute ist mir auch der Dreikönigskuchen fast verbrannt… Kannst Du mir einen Tipp geben?
    Vielen Dank

    • Streusel schrieb am 15. Januar 2022:

      Liebe Sonja

      Es klingt für mich so, als wären deine Teige jeweils übergärt. Das kann verschiedene Ursachen haben, z.B.:
      1. Von der Mehlqualität: Von welcher Marke/Mühle hast du dein Mehl?
      2. Von der Raumtemperatur: Vielleicht ist es bei dir in der Küche besonders warm?
      3. Backmalz: Welches Backmalz verwendest du?

      Wichtig: Lasse deinen Teig zukünftig weniger lange ruhen. Sobald er leicht nach Alkohol riecht, hat er zu lange gelegen und wird im Ofen nicht mehr durchgebacken, egal wie lange du ihn drin lässt.

      Falls du mir die 3 Angaben oben noch machen kannst, finden wir vielleicht die Ursache.

      Liebe Grüsse
      Judith