Brot und BrötchenKleine BrötchenRezepte    

St.-Galler-Bürli


22. Oktober 2016
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Kategorien: Brot und BrötchenKleine BrötchenRezepte

Das St.-Galler-Bürli (Sankt-Galler-Bürli) ist ein aromatisches Brötchen mit knuspriger, dunkler, leicht bemehlter Kruste. Die Krume hingegen ist zart und weich, luftig und feucht. Seine Herkunft hat es in St. Gallen (wer hätte es gedacht?) und wird dort traditionell zur bekannten Olma-Bratwurst gereicht.

 

Rezept für St.-Galler-Bürli – selber machen

 

Das praktische an diesem Rezept für St.-Galler-Bürli ist, dass man den Vorteig bereits einen Tag vorher zubereiten kann und so am eigentlichen Backtag, trotz nicht allzu langer Teigruhezeit, ein aromatisches Brötchen erhält.

 


 

Benötigte Zutaten

Ergibt: 10 Stück

 

Vorteig

 

Teig

  • 400 g Halbweissmehl (Typ 720)
  • 15 g Salz
  • 5 g Malzextrakt
  • 10 g Frischhefe
  • 270 g Wasser
  • 320 g Vorteig

 


 

So gelingt die Zubereitung der St.-Galler-Bürli

 

Vorteig

  1. Halbweissmehl in eine Schüssel abwägen.
  2. Frischhefe dazubröseln und Wasser dazugeben.
  3. Alle Zutaten von Hand oder mit einem Holz-Kochlöffel mischen und zu einem weichen Teig rühren.
  4. Die Schüssel mit Frischhaltefolie zudecken und für ca. 11 Stunden in den Kühlschrank stellen.

 

Teig

  1. Halbweissmehl, Salz und Malzextrakt in eine Schüssel abwägen, Frischhefe dazubröseln und alles kurz mischen.
  2. Vorteig (vom Vortag direkt aus dem Kühlschrank) sowie Wasser (optimale Temperatur ca. 30°C) dazugeben und in der Küchenmaschine zu einem weichen, elastischen Teig kneten (in der Küchenmaschine: 4 Minuten auf der ersten Stufe, anschliessend 10 Minuten auf der zweiten Stufe).
  3. Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen, zudecken (mit einem aufgeschnittenen Plastiksäckli oder einem Küchentuch) und für 30 Minuten bei Raumtemperatur aufgehen lassen.
  4. Dann den Teig leicht flach klopfen, einmal von oben nach unten falten und einmal von links nach rechts. Im Anschluss wieder zudecken und weitere 30 Minuten ruhen lassen.
  5. Den Teig noch einmal von oben nach unten falten und einmal von links nach rechts. Im Anschluss wieder zudecken und weitere 30 Minuten ruhen lassen.
  6. Nach insgesamt 90 Minuten Ruhezeit, Teig in ca. 100 g schwere Stücke teilen und leicht rund formen. Den Teig dabei nicht allzu sehr bearbeiten oder zerdrücken.
  7. Teiglinge, jeweils je zwei direkt aneinander platziert) auf ein stark bemehltes Küchentuch (beim Backen auf dem Brotbackstein) oder ein mit Backpapier belegtes Blech (beim Backen ohne Brotbackstein) absetzen, grosszügig mit Mehl bestauben und für weitere 30 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
  8. Ofen auf 250°C (Ober- und Unterhitze) aufheizen.
  9. Brötchen direkt auf den heissen Brotbackstein absetzen oder auf dem Blech auf die unterste Schiene in den Ofen schieben. Ofenwände zünftig mit einer Sprühflasche mit Wasser besprühen und die Ofentür schliessen.
  10. Brötchen 10 Minuten anbacken, dann die Ofentür kurz öffnen (um den Wasserdampf wieder entweichen zu lassen) und die Brötchen für weitere 10 Minuten dunkel ausbacken.
  11. Kurz vor dem Essen die zusammengebackenen Stücke auseinander brechen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Oder direkt ein knuspriges Stück davon abreissen und geniessen.

 


 

Rezept für St.-Galler-Bürli – selber machen

 


 

Tipps

  • Der Grund warum ich die Teiglinge zum Aufgehen-Lassen auf ein Tuch lege, kannst du hier in diesem Bericht nachlesen.

 


 

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St.-Galler-Bürli
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38 Kommentare

  • Rita Wohlhauser schrieb am 11. November 2016:

    Guten Nachmittag

    Die Rezepte sind so gluschtig und ich möchte zu gerne die St. Galler-Bürli backen. Grosse Frage: Wo bekomme ich Malz? Ist das das gleiche wie Malzextrakt? Ich lebe mittlerweile in Schottland und bei einigen Zutaten wird das Finden wirklich zum ganz grossen Rätsel. Vielen Dank für Ihre Antwort.

    Freundliche Grüsse
    Rita Wohlhauser

    • Streusel schrieb am 11. November 2016:

      Hallo Rita

      Freut mich, dass dir meine Seite gefällt.
      Ich verwende gewöhnlich das Malzextrakt (Pulver) von Morga (Schweizer Marke), welches ich im Bio-Laden um die Ecke kaufe. Grundsätzlich solltest du es in einem Reformhaus erhalten.
      Ersetzen könntest du es aber auch mit braunem, feinem Zucker oder Honig.

      Ich hoffe ich konnte dir damit weiterhelfen.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Patricia Bruggmann schrieb am 2. Januar 2017:

    Hallo Streusel

    Danke für dein tolles Rezept. Endlich wurden die Bürli wie beim Bäcker.
    Dazu habe ich noch eine Frage: Wie kann ich dunkle Bürli herstellen? Mit Ruchmehl? Und muss ich dabei die Wassermenge anpassen?
    Danke für deine Antwort und dass du das Rezept küchentauglich gemacht hast und vor allem, dass du alles selber herstellst, davon bin ich ein absoluter Fan.

    Lieber Gruss
    Patricia

    • Streusel schrieb am 2. Januar 2017:

      Hallo Patricia

      Das Rezept habe ich noch nicht mit Ruchmehl gemacht, steht aber oben auf meiner Prioritäten-Liste (zumal die kleinen Brötchen echt lecker schmecken).
      Grundsätzlich kannst du gut versuchen, das Mehl zu ersetzen. Eventuell braucht es dabei aber etwas weniger Wasser. Ich würd mich langsam rantasten. Ansonsten kannst du auch ab und zu mal vorbeischauen, vielleicht entdeckst du das Rezept ja bald hier. 😉

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Leo schrieb am 2. Juni 2017:

    Hallo Frau Erdin

    Wir besitzen einen Kombinations-Dampfgar-Backofen von V-Zug mit dem Programm „Profibacken“, welches am Anfang recht stark Dampf macht, aber halt nur bei knapp 100°C, und nach ca. 10 Minuten wird auf „Backen“ umgestellt mit der vorher gewählten Temperatur, wobei diese natürlich – trotz des Backens mit Umluft – erst nach etwa 10-15 Minuten erreicht wird. Meine Frage ist nun, nach der wortreichen Einleitung, ob dies gut oder schlecht fürs Brotbacken ist?

    Vielen Dank für den tollen Blog und freundliche Grüße

    • Streusel schrieb am 3. Juni 2017:

      Hallo Leo

      Da du nicht der erste bist, der sich mit dieser Frage an mich wendet, habe ich mich entschlossen, einen kurzen Blog-Eintrag darüber zu machen. 🙂
      Du findest ihn hier.

      Ich hoffe ich konnte dir damit weiterhelfen.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Beat schrieb am 2. Juli 2017:

    Liebe Judith

    Vielen Dank für dieses äusserst schamckhafte Rezept für die *Bürli“. Sie schmecken wie Bürli schmecken sollen.
    Leider machte ich einen Fehler, denn die Kruste war sehr weich und wie Gummi. Vermutlich hatte ich zu grosse Angst, dass die Bürli zu schwarz werden und da schaltete ich die Temp. auf 220 Grad zurück. Als ich diese aus dem Ofen nahem war die Kruste hart wie Stein und ich bespritzte sie mit Wasser. Vermutlich war dies mein noch grösserer Fehler. Aber die Krumme und der Geschmack ist trotzdem hervorragend und ich werde nicht aufgeben:-))

    Ich finde es Toll was du machst, Danke Tuuuusigmal.

    Liebe Grüsse
    Beat

    PS: Was für eine Küchenmaschine ist bei dir im Einsatz? Ich überleg mir einen Kauf aber bin mir sehr unschlüssige welche Marke. Philips, Kitchenaid oder Kenwood. Ein Tipp von dir wäre super.

    • Streusel schrieb am 3. Juli 2017:

      Hallo Beat

      Vielen Dank für deinen Kommentar und das Kompliment.
      Lass die Bürli ruhig bei der von mir angegebenen Dauer drin, und (da die Brötchenoberfläche ja etwas mehlig ist und sein soll) lasse das Wasser nach dem Backen weg (bei gewissen Brötchen ist das top, hier würde ich aber eher nicht). Als ich die Bürli das erste Mal zu Hause gemacht habe, habe ich auch ein bisschen gezittert, bis sie schliesslich aus dem Ofen raus waren. Aber es kommt schon gut.

      Zur Frage mit der Küchenmaschine:
      Aktuell teste ich gerade ein Modell von Brunner Anliker. Eine semi-professionelle Maschine, die noch knapp für den Haushaltsgebrauch zu verwenden ist – und für die man (um den doch sehr professionellen Preis) wirklich oft und gerne backen sollte. Da ich sie noch nicht so lange habe, möchte ich dazu aber noch keine definitve Bewertung abgeben (Zum aktuellen Zeitpunkt, finde ich sie aber gut) 😉
      Davor hatte ich eine Kenwood, mit welcher ich eigentlich immer sehr zufrieden war. Der einzige Grund weshalb ich mich nach einem neuen Produkt umgesehen habe, war, dass meine Kenwood mit meinen Belastungsanforderungen nicht mehr so gaaanz klar kam. D.h. teilweise stelle ich 3 oder 4 Brot-Teige oder anderes nacheinander in der Maschine her, wodurch die Kenwood dann hörbar an ihre Grenzen gelangt.
      Ich denke jedoch, wer seine Küchenmaschine «normal» belastet, der ist mit einer Kenwood sehr gut bedient.
      KitchenAid mag ich persönlich nicht so gern. Sie sieht zwar toll aus, aber irgendwie trau ich dem nicht so ganz.
      Mit Philips, Bosch, etc. kenne ich mich zu wenig aus – aber vielleicht setze ich mich demnächst mal etwas mehr mit dem Thema auseinander und schreibe einen kleinen Erfahrungsbericht zu der ganzen Sache.

      Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.

      Liebe Grüsse
      Judith

      • Beat schrieb am 4. Juli 2017:

        Liebe Judith

        Vielen Dank. Ja du konntest mir helfen und ich bin sicher es wird schon noch so wie ich es mir wünsche.

        Ich denke ich kaufe die Kenwood Cocking Chef. Ist ja im Moment für CHF 900.00 direkt bei Kenwood erhältlich. Vermutlich im Ausverkauf da eine Neue im Programm ist mit einer Kochtemparatur bis 180 Grad und etwas mehr Elektronik (Div. feste Programme) Da ich dies nicht als nötig ansehe wird die mit Induktionsplatte bis 140 Grad für mich genügen.

        Liebe Grüsse
        Beat

        • Patricia schrieb am 4. Juli 2017:

          Hallo Beat

          Ich habe mir auch die Cooking Chef gekauft und bin super zufrieden damit. Viele Rezepte (z.B. Helles Biskuit), die auf diesem Blog sind, können super in einem Schritt vorbereitet werden. Ich kann sie dir wirklich nur empfehlen. Auch der Teighaken ist mittlerweilen verbessert worden und sie zaubert wunderbare Teige.

          Gruss
          Patricia

        • Streusel schrieb am 4. Juli 2017:

          Na dann hoffe ich, dass sie dir viel Spass und leckeres Essen bereiten wird 😉

          Liebe Grüsse
          Judith

      • Leo schrieb am 3. Juli 2017:

        Hallo Judith

        Ist es die GP8? Da werde ich ganz neidisch…

        Freundliche Grüße
        Leo

  • Dominik schrieb am 28. Dezember 2017:

    Hallo Judith,

    Dein Blog gefällt mir und auch die Rezepte sind gut beschrieben und bebildert. Danke dafür! Habe die Bürli schon zweimal mit schönem Resultat nachgebacken. Nun möchte ich die dreifache Menge machen und frage mich, da ich sie unter dreimal backen muss, wie ich vorgehen soll. Die dreifache Menge Teig ist nicht meine Schwierigkeit, aber nachher die Verabeitung, bzw. dass der Teig der letzten Partie nicht zu lange gart. Würdest du weniger Hefe nehmen?
    Ich habe Malz in pulverform benutz, dass enzymaktiv ist und hat bestens funktioniert, habe aber auch welches in flüssiger Form, dass inaktiv ist. Laut Deklaration des Herstellers ist deines inaktiv. Ist es besser, wenn ich auf das inaktive zurückgreife, da mit aktivem die Gardauer dann schon zulange wäre?

    Besten Dank und schöne Grüsse!
    Dominik

    • Streusel schrieb am 28. Dezember 2017:

      Hallo Dominik

      Es gibt zwei Möglichkeiten:

      1. Variante:
      Du kannst die Bürli formen, auf drei Bleche verteilen und zwei der Bleche für die ersten 10 Minuten Stückgare (Teigruhezeit wenn die Brötchen geformt sind) in den Kühlschrank (oder bei Aussentemperaturen zwischen 1°C und 5°C auch nach draussen) stellen. Sind die 10 Minuten um, nimmst du das erste Blech wieder aus dem Kühlschrank und lässt es bei Raumtemperatur weiter aufgehen. Nach weiteren 10 Minuten nimmst du das dritte Blech aus dem Ofen und lässt dieses ebenfalls bei Raumtemperatur weiter aufgehen.
      Sobald die Stückgare des ersten Blechs abgelaufen ist, kannst du es nach Rezept backen. Gleich im Anschluss schiebst du das zweite Blech hinein und wieder im Anschluss das dritte Blech. So dass alle Bleche einzeln gebacken werden.

      2. Variante:
      Du bereitest den Teig in drei Portionen zu, so dass die zeitlichen Abläufe gemäss Rezept gut aufgehen und eingehalten werden können.

      Ich persönlich würde die zweite Variante bevorzugen, da sie sicherer ist. An der Rezeptur des Teiges Herumschrauben kann ich nicht empfehlen.

      Liebe Grüsse und viel Spass beim Backen
      Judith

      • Dominik schrieb am 29. Dezember 2017:

        Hallo Judith,

        Danke für deine schnelle Antwort! Ich hatte mir auch die Variante 2 überlegt, aber auch Variante 1 ist interessant, vor allem bei den momentanen Temperaturen, weil Blech im Kühlschrank ist bei uns schwierig mit dem Platz. Da ich auf Stein backe, werde ich wohl deiner Empfehlung folgen.
        Kann ich beim Hebel die 3fache Menge machen und dann dementsprechend abteilen? Müsste so funktionieren?
        Noch eine Frage zu den Gipfeli. Woher hast du die Ausrollhilfe? Ich habe diese Frage bei den Kommentaren nicht entdeckt. Besten Dank.

        Liebe Grüsse
        Dominik

        • Streusel schrieb am 30. Dezember 2017:

          Hallo Dominik

          Jawohl, ich denke auch, dass du einen Hebel für alle drei Teige gleichzeitig machen kannst.
          Die Ausrollhilfe (Teig-Hölzli) habe ich glaub vom Supermarkt (Migros oder Coop, weiss ich nicht mehr genau). Die gibts aber auch in diversen Online-Shops. 🙂

          Liebe Grüsse
          Judith

          • Dominik schrieb am 8. Januar 2018:

            Hallo Judith,

            Hier noch der Bericht vom Silvester Backen mit der dreifachen Menge. Den Hebel habe ich mal drei gemacht und dann dementsprechend abgenommen für die drei Hauptteige, die ich zeitlich verschoben geknetet und bearbeitet habe.
            Und ich war mit dem Ergebnis und auch mit mir zufrieden, nachdem ich das erste Mal mit dieser Menge gearbeitet hatte.
            Vorher noch 3 Weizen- und 3 Dinkelbaguettes (nach Plötzblog.de) gebacken, deren Teige ich schon am Donnerstag angesetzt und dann eine lange Stockgare im Kühlschrank.
            Nun konnte der Abend kommen und ich war erleichtert, dass alles so gut geklappt hat – wo will man am Sonntag sonst noch Brot hernehmen, wenn es misslingt – und konnte dem Gastgeber das versprochene Brot übergeben.

            Liebe Grüsse und danke!
            Dominik

          • Streusel schrieb am 8. Januar 2018:

            Hallo Dominik

            Uff, das klingt nach einem strengen Programm, welches du da durchgezogen hast. Aber ich sehr cool, dass alles so geklappt hat, wie du es geplant hast. Die Planung braucht ja auch immer noch Zeit. Danke dass du mir und den anderen Lesern deine Erfahrungen mitgeteilt hast.

            Den Plötzblog kenne ich auch, da gibts wirklich gute Rezepte. Oftmals dauern sie mir aber dann fast ein bisschen zu lange und sind für die Brot-Herstellung zu Hause dadurch nicht immer geeignet. Aber der gute Lutz Geissler hat echt was drauf – da kann man nichts sagen.

            Liebe Grüsse
            Judith

  • Aniuschka schrieb am 28. Januar 2018:

    Hallo aus Deutschland,
    unsere Tochter wohnt in Zürich. Daher haben wir die Bürli kennengelernt. Hier, selbst in Bodenseenähe, sind sie schwer zu bekommen – unter dem Namen schon, aber von dem Original doch sehr weit entfernt. Jetzt habe ich mich an Dein Rezeept gewagt, und bin begeistert! Zur Verabreitung habe ich aber doch eine Frage. Ist das Einschlagen nur ein locker Übereinanderlegen oder muß nochmals etwas geknetet werden?
    Danke und liebe Grüße
    Aniuschka

    • Streusel schrieb am 28. Januar 2018:

      Hallo Aniuschka

      Du sprichst vom Falten des Teiges, während der Teigruhezeit, bevor er zu Brötchen geformt wird – nicht wahr? Da ist es tatsächlich nur ein Locker-Übereinanderlegen mit ein bisschen Flachklopfen. Kneten sollte man da nicht mehr.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Vreny schrieb am 29. Januar 2018:

    Hallo und Grüezi
    Was für ein absolut cooles und gelingsicheres Rezeüt – vielen herzlichen Dank dafür! Main Backergebnis ist einsame Spitze: Aussen schön kross/knusprig und innen fluffig.. Auch wenn mein Ofen keine 250 Grad schaff, auch mit 230 sind die Bürli super geworden .-)

    Herzliche Grüsse
    Vreny

  • Jaroslav Sebik schrieb am 3. Februar 2018:

    Meine Bürli entsprachen nicht unbedingt meinen Erwartungen und meinen Erinnerungen.
    Erinnerungen an die Bürli die ich vor mehr als vierzig Jahren gegessen habe.
    In den Jahren ging einiges am Wissen verloren. Nicht dass man keine gute Bürli mehr bekommen kann, aber solche,
    Was bleibt ist eine schöne Erinnerung.
    Jaro

    • Streusel schrieb am 5. Februar 2018:

      Hallo Jaro

      Schade, dass dir deine selbstgebackenen Bürli nicht so geschmeckt haben, wie du sie in Erinnerung hattest. Aber gegen eine Erinnerung anzutreten, kann manchmal richtig schwierig sein.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Peter Jungi schrieb am 26. Februar 2018:

    Liebe Judith

    ich muss sagen dein Rezept ist absolut super. Ich habe die St. Galler Bürli nachgebacken (ohne Malz, dafür mit braunem Zucker) sie sind genau so gut, wenn nicht besser, als die von der Migros und sehen genau so aus. der Aufwand lohnt sich allemal.
    Herzliche grüsse
    Peter

    • Streusel schrieb am 26. Februar 2018:

      Hallo Peter

      Das freut mich sehr. Und hoffentlich schmecken sie besser als vom Migros – heieiei. 😉
      Wenn du die Bürli magst, dann wäre vielleicht das Waadtländer Kreuzbrot auch was für dich?

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Michael schrieb am 11. Mai 2018:

    Hallo Judith, eine bescheidene Frage, sind die 7 Gramm in deinem Vorteig nicht etwas überdimensioniert? Es sei denn, das du eine durchdringenden Hefegeschmack magst!

    Normalerweise braucht man nicht mehr als 0,1 bis 1 g im Vorteig!

    Viele Grüße

    Michael

    • Streusel schrieb am 12. Mai 2018:

      Hallo Michael

      Du stellst da eine berechtigte Frage, welche mich selbst grad etwas ins Grübeln gebracht hat. Denn das Rezept ist doch schon etwas älter und ich bin seither nicht mehr dazu gekommen, es erneut zu backen.

      Es ist selbstverständlich so, dass es für einen Vorteig nicht mehr als die 1 g Frischhefe benötigen würde – da hast du natürlich Recht. Bei diesen Brötchen wollte ich aber (soweit ich mich erinnern kann) einer Methode nachempfinden, welche in meinem Lehrbetrieb öfters praktiziert wurde. Wenn es nach dem Abwägen der rohen Teiglinge vom Teig noch Resten hatte, wurde dieser übriggebliebene Teig in einem Teigbecken in den Kühlschrank gestellt und gesammelt. Am nächsten Morgen mischte man einen kleinen Teil von eben diesem «Vorteig» zum neuen Teig dazu.

      Ich persönlich empfinde das Endresultat dieses Rezeptes für Bürli keinesfalls als zu hefelastig und wenn man sich die restlichen Kommentare so durchliest, scheint es nicht nur mir so zu gehen 😉

      Falls du dich entscheidest, den Vorteig mit weniger Hefe zu machen, wäre ich aber sehr gespannt auf dein Resultat.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Peter Jungi schrieb am 12. Mai 2018:

    Liebe Judith

    Weil mir die Bürli mit deinem Rezept immer so gut gelingen möchte ich etwas Zeit sparen und Bürli in der doppelten Menge herstellen. Muss ich da auf etwas achten, oder kann ich einfach die Zutaten verdoppelt? Bleiben die Zeiten gleich?
    Ich danke herzlich für deine Nachricht und schicke liebe Grüsse, Peter

    • Streusel schrieb am 12. Mai 2018:

      Hallo Peter

      Grundsätzlich kannst du die Zutaten einfach so verdoppeln, ohne dass sich im Rezept und den Zeiten etwas ändert.
      Was du vielleicht beachten musst: So passen nicht mehr gleich viele Brötchen in den Ofen und eine zweite oder dritte Charge würde eine längere Teigruhezeit aufweisen.
      Um dem Vorzubeugen, kannst du die Brötchen, welche nicht gleich beim ersten Backdurchgang gebacken werden können, zu Beginn der Stückgare (Teig-Ruhezeit der bereits geformten Brötchen) für ca. 10–15 Minuten zugedeckt in den Kühlschrank stellen.
      Anschliessend wieder rausholen und bei Raumtemperatur weiter aufgehen lassen.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Nadja schrieb am 24. Mai 2018:

    Hallo Judith

    Ich bin am Dienstag auf Deinen Blog gestossen und was soll ich sagen: Fudi Brötle & Waadtländer Brot waren SPITZE!!!!!

    Wollte morgen fürs Chinoise die Sh Bürle machen..Kann der Vorteig auch länger (14/16h) gehen? Lg

    • Streusel schrieb am 24. Mai 2018:

      Hallo Nadja

      Vielen Dank für dein Kompliment. 🙂
      Ich denke es sollte auch mit einer etwas längeren Ruhezeit vom Vorteig klappen.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Mila schrieb am 25. Mai 2018:

    Hallo Streusel

    Die sehen aber lecker aus!
    Kann ich die auch mit Dinkelmehl(Type 630) backen oder muss ich etwas anpassen? Bei meinem letzten Versuch Bürli zu backen, war der Teig sehr „pflüderig“. Geschmacklich top aber es gab dann schlussendlich ein Formenbrot.
    Danke für deine Auskunft und ich freu mich schon auf’s Nachbacken.

    LG Mila

    • Streusel schrieb am 27. Mai 2018:

      Hallo Mila

      Du kannst sicher Dinkel- anstelle von Weizenmehl verwenden. Jedoch wird der Teig dadurch viel elastischer sowie weicher und lässt sich dadurch deutlich weniger gut formen. Ausserdem wird er dann weniger gut aufgehen als mit Weizenmehl.
      Empfehlen würde ichs darum nicht. Aber ausprobieren kann man immer 😉

      Vielleicht schmeckts dir ja mit Dinkelmehl, trotz der weniger schönen Form, noch viel besser.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Vreni Kuratli schrieb am 10. September 2018:

    Guete morge Judith
    Hesch es fascht preicht mit em Rezept, aber Kunst isch de Teig mit nasse Hend so z Teile, dass Form praktisch scho hesch und noch em bache bim Abkühle unbedingt zäme lo, erst vor em Esse usenandbreche. Die verkauft mer wie üsi Wasserwegge oder mer macht Schild (4 zäme)
    En liebe Gruess vonere St. Galleri

    • Streusel schrieb am 11. September 2018:

      Hallo Vreni

      So schön von dir zu lesen, habe mich gerade richtig darüber gefreut. 🙂
      Vielen Dank für deinen Tipp mit dem Formen – ich denke für die fortgeschrittenen «Bäcker/innen» unter meinen Lesern/Leserinnen ist das bestimmt ein spannendes Ziel. Und für Anfänger, hats ja noch meine «gelingsichere» Anleitung. 😉

      Den zweiten Tipp mit dem Auseinanderbrechen habe ich natürlich gleich im Rezept oben korrigiert. Danke dir.
      Und sobald ich mal dazu komme, dann will ich das Rezept mit dem 4er-Schild ausprobieren.

      Ich wünsche dir alles Gute und auch liebe Grüsse an die restliche Familie
      Judith

  • Andrea schrieb am 22. September 2018:

    Hallo. Ich habe noch nie mit einem Vorteig gebacken. Nimmt man da kaltes Wasser? Kannst du mir bitte auch sagen wie du das bei Punkt 4 und 5 macht mit dem Falten? Drückst du dafür den Teig jeweils vor dem Falten ein wenig Platt? Das Rezept sieht super aus! Ich bin gespannt auf das Ergebnis. 😉

    • Streusel schrieb am 23. September 2018:

      Hallo Andrea

      Die Wassertemperatur für den Vorteig kann etwa Raumtemperatur aufweisen.
      Bei Punkt 4 und 5 mache ich es tatsächlich so und klopfe den Teig mit den Händen etwas flach. Nicht super-super-flach – einfach so ein bisschen die Luft rausklopfen.

      Ich wünsche dir gutes Gelingen und viel Spass beim Nachbacken.

      Liebe Grüsse
      Judith