ArbeitstechnikenTipps und Tricks    

Warum soll der Teig während der Gare auf ein Leinentuch (Küchentuch) gelegt werden?


10. Dezember 2017
Tags:
Kategorien: ArbeitstechnikenTipps und Tricks

Während der Stückgare* der geformten Teiglinge wird der Teig jeweils auf ein gut bemehltes Leinentuch (Küchentuch) gelegt. Doch warum macht man das eigentlich?

Brot Gare auf Leinentuch


:: DIESER BERICHT ENTHÄLT WERBUNG UND / ODER AFFILIATE-LINKS ::

Das Leinentuch schafft für die Teiggärung optimale Bedingungen – es stabilisiert die Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit. So reift der Teig schöner und gleichmässiger.

Am besten wird für diesen Zweck ein Leinentuch (Fachjargon: Bäckerleinen) verwendet, welches in zahlreichen Onlineshops, wie zum Beispiel hier bei miniSchoggi (einfach im Produkt-Suchfenster «Leinentuch» eingeben), erhältlich ist. Der Vorteil vom Kauf bei miniSchoggi: ihr habt das Tuch innert weniger Klicks bestellt und bei euch im Briefkasten. Zudem unterstützt ihr mit eurer Bestellung nicht nur ein junges und liebevoll geführtes Unternehmen (miniSchoggi), sondern mit eurer Bestellung über meinen Link, bekomme ich auch einen kleinen Teil des Kaufbetrages als Provision (ihr bezahlt deshalb aber nicht mehr – keine Sorge).

Anstelle vom Bäckerleinen könnt ihr natürlich auch ein gut bemehltes Küchentuch verwenden.


Geht es auch ohne Tuch?

Selbstverständlich können die Teiglinge auch direkt auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche gelegt werden. Aber der Brotteig ist ein sehr sensibles Wesen, das es gerne kuschelig und warm hat. Und wenn wir gut zum Teig sind, dann schmeckt er viel besser und ist auch gut zu uns.

*Stückgare ist die Gärdauer des Teiges, welches er im geformten Zustand verbringt.




               



Gefällt dir der Beitrag oder hast du eine Frage dazu? Dann hinterlasse einen Kommentar.

Der Kommentar muss zur Spam-Vermeidung von Streusel freigegeben werden. Darum erscheint er hier nicht sofort nach der Eingabe.
Deine E-Mail-Adresse wird weder veröffentlicht noch weitergegeben.

16 − elf =


2 Kommentare

  • Hildegard Krautter schrieb am 1. März 2018:

    Sehr geehrte Frau Judith Erdin,

    ich habe „Ihr“ Anis-Bier-Brot mit Schwabenbräu Bier gebacken und bin sehr, sehr begeistert von dem Ergebnis. Es ist das erste Brot-Rezept mit dem ich zufrieden bin. Habe es mit Dinkelmehl 1100 gebacken.

    Es ist ein Segen für mich dieses Rezept zu haben, auch Sie liebe Frau Judith Erding sollen gesegnet sein.

    Haben Sie noch mehr Rezepte mit Dinkelmehl 1100 und evtl. verschiedenen Gewürzen? Wir essen am liebsten Brot aus Dinkelmehl nach Hildegard von Bingen. Mit Dinkel hat der Menschen alle Nährwerte die er braucht.

    Vielen lieben herzlichen Dank dafür, sie sind einfach großartig, weil Sie Menschen teilhaben lassen an ihren Brotrezepten.

    Liebe, herzliche Grüße in die Schweiz.

    Hildegard Krautter