Brot und BrötchenRezepte    

Weggli


7. Februar 2016
Tags:
Kategorien: Brot und BrötchenRezepte

Welche Schweizerin / Welcher Schweizer kennt es nicht: Das Weggli – ein fluffig weiches und luftig zartes Milchbrötchen mit Knick in der Mitte. Perfekt passend zu einem «Schoggi-Stängeli» (Schoko-Riegel), mit Frischkäse und einer saftigen Scheibe Schinken belegt, oder mit Butter und süsser Aprikosen-Marmelade bestrichen.

 

Weggli Rezept

 

Achtung: Optimiertes Rezept seit 20. November 2016

Gestern hab ich sie wieder mal gebacken. Die lieben Weggli. Und wie ich da so in der Küche rumwerkelte, fand ich plötzlich, dass man doch das eine oder andere ein bisschen einfacher und besser machen könnte. Nur so ein klein wenig. Darum habe ich mir erlaubt, das Rezept anzupassen. Was meint Ihr dazu?

 


 

Benötigte Zutaten

 

Für den Teig

  • 500 g Weissmehl
  • 6 g Malzextrakt
  • 6 g Zucker
  • 12 g Salz
  • 35 g Frischhefe
  • 300 g Milch
  • 20 g Wasser
  • 55 g Butter, weich

 

Zum Bestreichen

  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch

 


 

So gelingt die Zubereitung dieser herrlich duftenden Weggli

 

  1. Alle trockenen Zutaten bis und mit Salz in eine Schüssel abwägen.
  2. Die Frischhefe dazubröseln und alles kurz miteinander mischen.
  3. Milch (am besten Zimmertemperatur) und Wasser dazugeben und ca. 4 Minuten auf der ersten Stufe der Küchenmaschine kneten.
  4. Jetzt die weiche und in Stücke geschnittene Butter beigeben und weitere 2 Minuten kneten.
  5. Im Anschluss die Küchenmaschine auf die zweite Stufe hochschrauben und den Teig weitere 10 Minuten fertig kneten, bis der Teig schön weich und elastisch ist und sich hauchdünn ausziehen lässt.
  6. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen, mit einer Plastikfolie (z.B. aufgeschnittenes Plastiksäckli) bedecken und etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
  7. Jetzt 60 g schwere Stücke abwägen, diese zu runden Brötchen formen, auf zwei bis drei mit Backpapier belegte Bleche verteilen und zugedeckt eine weitere halbe Stunde ruhen lassen.
  8. Die runden Teiglinge mit einem Weggliholz in der Mitte gut eindrücken (siehe Bild), so dass der Boden des Blechs durch den Teig in der Mitte durchschimmert, jedoch noch nicht durchtrennt ist. Wer kein Weggliholz hat (so wie ich), kann auch die Rückseite eines Käsemessers benutzen, oder zur Not einen Textmarker. Seid erfinderisch … (Und schreibt doch einen kurzen Kommentar, womit ihr die Weggli abgedrückt habt.)
  9. Die Weggli nochmals ca. 5 Minuten ruhen lassen.
  10. Das Eigelb und einen guten Schluck Milch zusammen mischen und die Weggli nach diesen 5 Minuten Ruhezeit das erste Mal bestreichen.
  11. Die Teiglinge weitere 40 Minuten aufgehen lassen (nicht mehr zugedeckt!).
  12. Den Ofen auf 220 °C (Ober- und Unterhitze) aufheizen.
  13. Nach Ablauf der 40 Minuten die Weggli nochmals mit Eigelb bestreichen und zwei Bleche zusammen in den heissen Ofen schieben (eins ziemlich auf der untersten Schiene und eins weiter Oben). Die Temperatur sofort auf 200 °C zurückschrauben.
  14. Nach 2 Minuten, wenn das Eigelb angetrocknet ist, die Ofentür nochmals kurz öffnen, die Ofenwände reichlich mit Wasser besprühen und die Ofentüre wieder schliessen.
  15. Nach der Hälfte von insgesamt 17 Minuten Backzeit einen Blechwechsel machen. Das heisst: Das obere Blech wird mit dem unteren Blech vertauscht.
  16. Nach ca. 17 Minuten sind die Weggli golden fertiggebacken. Eventuell benötigt das eine Blech (das welches nach dem Blechwechsel unten war) 2 Minuten zusätzliche Backzeit, bis die Farbe der Weggli so ist, wie sie sein soll. Falls ihr nur ein Blech backt, dann sind die Brötchen bereits nach 15 Minuten fertig.

 

 

Weggli Rezept

 

Weggli Rezept

 


 

Übersicht
recipe image
Rezept
Weggli
Rezept von
Veröffentlicht am
Aktives Zubereiten
Passives Zubereiten
Zubereitungszeit total
Bisherige Bewertung
31star1star1stargraygray Based on 33 Review(s)
Findest du gut? Dann teile es:




Gefällt dir der Beitrag oder hast du eine Frage dazu? Dann hinterlasse einen Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird weder veröffentlicht noch weitergegeben. Notwendig auszufüllende Felder sind mit * markiert.


50 Kommentare

  • Sina schrieb am 21. Februar 2016:

    Fantastisch! Schmecken wie Wegglitt vom Bäcker. Darf man Ofenwände mit Wasser besprühen? Da geht nichts kaputt? Wir haben mit einer Schüssel Wasser gemacht. Hat trotzdem gut funktioniert.

    • Streusel schrieb am 22. Februar 2016:

      Hallo Sina

      Ja, man darf die Ofenwände mit Wasser besprühen. 🙂 Ich mache das schon sehr lange und mein Ofen hat sich noch nie darüber beschwert 😉

      Der Trick mit der Wasserschüssel funktioniert aber natürlich auch und gibt noch ein bisschen mehr Dampf ab, als das Besprühen. Die Handhabung mit dem Sprüher ist jedoch einfacher, kontrollierter (Beispiel: Wenn nach einer gewissen Backzeit kein Dampf mehr gewünscht ist, kannst du die Ofentür kurz öffnen und der Dampf ist raus) weniger anspruchsvoll (kein heisses Wasser, das bei vorherig genanntem Beispiel verschüttet werden kann, etc.) und macht einfach viel mehr Spass.
      Ich hoffe ich konnte dir damit weiterhelfen.

  • Nicole schrieb am 25. September 2016:

    sind es wirklich 300 gramm milch? will für meine tochter weggli machen zum schulznüni an ihrem geburtstag…

    • Streusel schrieb am 25. September 2016:

      Hallo Nicole

      Jawohl, die 300 g sind korrekt. Viel Spass beim Nachbacken, ich hoffe die Weggli gelingen dir.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • manu schrieb am 3. Oktober 2016:

    wo kauft man malz…? oder gibts einen ersatz? beste grüsse

    • Streusel schrieb am 3. Oktober 2016:

      Hallo Manu

      Ich verwende gewöhnlich das Malzextrakt (Pulver) von Morga (Schweizer Marke), welches ich im Bio-Laden um die Ecke kaufe. Grundsätzlich solltest du es in jedem Reformhaus erhalten.
      Ersetzen könntest du es aber auch mit braunem Zucker oder Honig.

      Ich hoffe ich konnte dir damit weiterhelfen.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Manuela schrieb am 14. Oktober 2016:

    Ein mega tolles Rezept habe es heute ausprobiert und hat auf anhieb super geklappt! Werde die Weggli bestimmt noch oft backen, bin nun gespannt wie sie meiner Familie schmecken…

    • Streusel schrieb am 15. Oktober 2016:

      Hallo Manuela

      Vielen Dank, freut mich sehr, sind sie dir gelungen.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Sandra schrieb am 20. Oktober 2016:

    Hallo Judith, die Weggli sehen superlecker ! Funktioniert das Rezept auch mit Trockenhefe? Wenn nein, wie muss ich mit Frischhefe verfahren? Ich verwende sonst immer nur Trockenhefe. Danke und Gruss Sandra

    • Streusel schrieb am 22. Oktober 2016:

      Hallo Sandra

      Das Rezept kannst du sicher auch mit Trockenhefe backen. Wenn möglich verwende ich einfach lieber Frischhefe, weils da keinen Emulgator benötigt, so wie bei der Trockenhefe. Die Frischhefe kannst du dann einfach zum Mehl dazubröseln (ein bischen mit den Fingern zerbröckeln) und den Teig nach Rezept herstellen. Die Frischhefe lässt sich im Kühlschrank sicher ca. 2 Wochen aufbewahren.
      Fürs Umrechnen und ein paar Infos mehr, kannst du mal in diesen Artikel über Trockenhefe von mir reinschauen.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Sandra schrieb am 4. November 2016:

    Vielen Dank für das tolle Rezept. Die Weggli gelingen wirklich wie vom Profi !

  • Marco schrieb am 12. November 2016:

    Ich frage mich, wie du die Weggli mit diesem Rezept so hinbekommst, wie auf dem Foto… Der Teig ist super, duftet auch hinmlisch, aber wenn ich die Weggli nach diesem Rezept backe, sind sie so dunkel, dass sie fast verbrannt aussehen. Und das, obwohl ich das Eigelb im Gegensatz zu dir noch mit Milch vermischt habe! Wie kann das sein? Ausserdem werde ich die Weggli beim nächsten mal erst gegen den Schluss eindrücken. Bei mir sehen sie auch von der Form her nicht so schön aus, eher wie runde Brötchen mit einem Schnitt oben. 🙁

    • Streusel schrieb am 12. November 2016:

      Hallo Marco

      Da scheint was nicht so ganz geklappt zu haben bei dir. Ich versuche mal zu analysieren, woran es gelegen haben könnte. Denn die Bilder auf meiner Site stammen definitiv von diesem Rezept.

      1. Weggli wurden zu dunkel: Die Angabe der Backzeit und Ofentemperatur dieses Rezepts ist mit meinem Haushaltsbackofen zu Hause getestet worden. Da jeder Backofen aber ein bischen anders tickt, kann man sich nicht immer genau auf diese Werte verlassen. Das nächste Mal, nimmst du die Weggli einfach ein bischen früher aus dem Ofen (so dass sie noch golden sind) oder reduzierst die Ofentemperatur mal um 10 °C.
      2. Die Form der Weggli: Ich gebe zu, es ist nicht ganz so leicht, die Weggli gleich beim ersten Mal backen, so perfekt hinzubekommen (aus irgendeinem Grund dauert die Ausbildungs- und Lehrzeit eines Bäckers auch 3 Jahre) 😉 . Hier ist es wie mit allem: Übung macht den Meister. Achte einfach darauf, dass du beim Abdrücken der Weggli den Teig wirklich fast ganz durchdrückst, so dass er an der Druckstelle nur noch sehr sehr dünn ist und das Backpapier schon durchschimmert. Ausserdem ist es wichtig, dass das Weggli nicht über die ganze Breite durchgedrückt wird (siehe Bild oben).
      Grundsätzlich würde ich dir nicht unbedingt anraten, die Weggli erst kurz vor Schluss einzudrücken, da du dadurch Luft aus dem Teig drückst und die Weggli so kompakter und weniger fluffig werden.

      Ich hoffe mit diesen Tipps klappts beim nächsten Mal.

      Liebe Grüsse
      Judith

      • Marco schrieb am 23. November 2016:

        Hallo Judith

        Ja, das macht Sinn mit dem nicht ganz am Schluss durchdrücken. Aber irgendwie klappt das bei mir nicht so wie es sollte. Habe auch erst gerade ein Waadtländerbrot gebacken. Wie bei den Weggli habe ich den Teig fast komplett durchgedrückt (Unten am fertig gebackenen Brot war das Kreuz deutlich zusehen, war also wohl nicht zu wenig durchgedrückt.) Trotzdem ist das Brot beim Backen einfach wieder (zu fest) hochgekommen… Verstehe nicht, woran das liegt.

        Und ja, an Temperatur und Backzeit werde ich wohl ein wenig rumschrauben müssen. 🙂

        • Streusel schrieb am 23. November 2016:

          Hmmm. Ich versuchs nochmal.
          Das mit dem Zusammenwachsen kann viele, viele verschiedene Ursachen haben.

          Es könnte schon am Mehl liegen, welches du verwendest – jüngeres Mehl benötigt etwas weniger Flüssigkeit und älteres Mehl etwas mehr. Dadurch ergeben sich Konsistenz-Schwankungen beim Teig und er wird zu feucht oder zu trocken. Ist dein Teig sehr klebrig, ist die Gefahr des Zusammenklebens dementsprechend grösser.

          Auch die Knetmethode hat einen grossen Einfluss. Von Hand oder mit der Maschine? Wichtig ist auch hier, dass der Teig am Ende des Knetprozesses schön weich und elastisch ist und die Teigprobe besteht. Diese Probe machst du ganz einfach, indem du ein Ping-Pong-Ball grosses Stück abreisst und es vorsichtig, nach und nach, mit den Fingern dünn auseinander ziehst (so dass man fast eine Zeitung hindurch lesen könnte). Wenn er nicht reisst, ist er top.

          Was du auch noch ausprobieren könntest, wäre, dass du den Teig nach der Hälfte der Stückgare (dann wenn das Brot bereits geformt ist und nochmals ruht vor dem Backen) nicht mehr zudecken würdest.

          Die genaue Ursache herausfinden, könnte man wohl nur, wenn man den gesamten Herstellungsprozess beobachten könnte. Das ginge aber ein bisschen zu weit. 😉
          Vielleicht konnte ich dir aber trotzdem einen kleinen Denkanstoss geben, wünsche dir weiterhin frohes Backen und hoffe, dass es doch noch klappt.

          Übrigens: Dieses Weggli-Rezept habe ich kürzlich noch etwas überarbeitet, optimiert und vereinfacht. Vielleicht probierst du es einfach nochmals aus. 😉

          Grüessli
          Judith

  • Denise schrieb am 7. Dezember 2016:

    Gestern Grättimanne nach deinem Wegglirezept gebacken. Himmlisch, göttlich! Eigenlob stinkt zwar, aber die waren verboten gut!!! Alle haben einfach nur zuviel gegessen 😉

    • Streusel schrieb am 7. Dezember 2016:

      Hallo Denise

      Freut mich, hat es dir geschmeckt und dass es auch mit dem Weggli-Rezept funktionert hat. 🙂
      Kleiner Tipp fürs nächste Jahr: Falls es wirklich wie Grittibänz vom Bäcker schmecken soll – das Grittibänz- / Grättimaa-Rezept das du hier auf meinem Blog findest, wäre dafür noch ein bisschen perfekter.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Mónica schrieb am 29. Dezember 2016:

    Hallo Judith,

    Gestern haben wir endlich Weggli gemacht nach deinem Rezept.
    Geschmacklich super muss ich sagen aber etwas haben wir falsch gemacht glaube ich…
    Die Masse war ziemlich feucht nach dem kneten ist das so?
    Die Weggli nach 40min.ruhen haten auf der Oberfläche ganz viele Luftblasen, die Wegglis waren nicht glat obwohl als wir sie geformt haben glatt waren!
    Und zum schluss damit es richtige Weggli wahren haben wir den schnitt mit einem Holzlöffel gemacht!
    Aber im Ofen hat sich alles wieder zusammen geklebt, schade….
    Nächstes mal gelingt es uns sicher danke füf sas tolle Rezept!

    • Streusel schrieb am 29. Dezember 2016:

      Hallo Monica

      Wenn ich deine Beschreibung so lese, denke ich, dass da beim Kneten was falsch gelaufen ist. Hast du von Hand geknetet oder mit einer Maschine? Egal mit welcher Variante du geknetet hast, sorge das nächste mal dafür, dass der Teig schön elastisch und weich ist. Wenn du ein kleines Stück davon abreisst, und es mit deinen Fingern auseinander ziehst, sollte es sich sehr dünn ausziehen lassen (man soll fast hindurchsehen können). Dann ist der Teig gut und fertig geknetet.
      Es ist gut möglich, dass deine Küchenmaschine etwas anders tickt als meine, darum würde ich mich auf die vorhin genannte Teig-Probe verlassen.

      Dann sollte es auch mit dem Backen klappen.

      Liebe Grüsse
      Judith

      • Mónica schrieb am 2. Januar 2017:

        Hallo Judith,

        Ja mit der Maschine habe ich die Masse geknetet, im totalbrauchte es 45min.
        Ich glaube es könnte auch an dem Mehl liegen hier gibt es so viel verschiedene… und alle fangen mit W an nicht mit typ 550 wie in der Schweiz.
        Danke für deine Rezepte und tips

        • Streusel schrieb am 2. Januar 2017:

          Hallo Monica

          Huch, also 45 Minuten dünken mich dann doch etwas zu viel des Guten. Zu langes Kneten zerstört die Kleber-Struktur (Eiweiss), was den Teig träge macht und breit laufen lässt. Vielleicht knetest du beim nächsten Mal lieber von Hand, wenn deine Maschine das nicht innerhalb des im Rezepts definierten Zeitraums schafft …

          Ich hoffe es klappt dann trotzdem noch.

          Liebe Grüsse
          Judith

  • Stefanie schrieb am 8. Januar 2017:

    Wieviele Weggli kann ich mit diesem Rezept machen? Merci

    • Streusel schrieb am 8. Januar 2017:

      Hallo Stefanie

      Damit bekommst du ca. 15 Weggli. 🙂

      Liebe Grüsse
      Judith

      • Stefanie schrieb am 8. Januar 2017:

        Hallo Judith, Merci für deine schnelle Antwort. Ich habe nochmal eine Frage, entschuldigung. Kann ich den Teig auch einfach bis Schritt 11 machen und die Weggli dann über Nacht stehen lassen um sie dann erst am Morgen zu backen? Merci

        • Streusel schrieb am 8. Januar 2017:

          🙂 Gern geschehn.

          Hmm, das habe ich noch nicht ausprobiert.
          Falls du dich dazu entscheidest:

          – Folge dem Rezept bis und mit Schritt 8.
          – Stelle die Weggli dann in den Kühlschrank und bedecke sie dabei mit einem Plastik.
          – Am nächsten Morgen nimmst du sie aus dem Kühlschrank.
          – Dann bei Schritt 10 weitermachen.

          Durch die längere Teigruhe- und Hefegärungszeit, werden sie dann wohl etwas anders schmecken. Aber könnte trotzdem klappen.

          Würde mich freuen, zu hören, wie das Resultat war. 🙂

  • Peter schrieb am 9. Januar 2017:

    Sind die Temperaturen für Umluft-Backöfen oder sollte man ohne Umluft backen?

    • Streusel schrieb am 9. Januar 2017:

      Hallo Peter

      Du kannst das Rezept genauso machen, wies in der Beschreibung oben steht: mit Ober-/Unterhitze.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Stefan Bächtold schrieb am 27. Januar 2017:

    Wow, solche Rezepte brauchen HobbyKöche.
    Genau nach Angaben vorgegangen, und noch nie so ein Erfolg/Erlebniss gehabt.

    Na ja ein Käsemesserrücken haben wir nicht gehabt, aber mit einem Blumenrüstmesser ( sehr schmales Sackmesser ) ist es auch super gegangen.

    Endlich mal wieder happy über das Backergebniss.

    Wir sind schon gespannt auf die anderen Rezepte zum ausprobieren!!!

    • Streusel schrieb am 27. Januar 2017:

      Cool. Die Idee ist auch super. Danke schön.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Natascha schrieb am 16. Februar 2017:

    Liebe Judith

    Nach grossem gestürme meiner Kinder, dass sie selber Weggli machen wollen, bin ich auf dein Rezept gestossen und total begeistert. Ich habe nämlich behauptet so gute Weggli wie beim Beck kann man nicht selber machen. Ich wurde eines Besseren belehrt. Vielen Dank!

    • Streusel schrieb am 16. Februar 2017:

      Hihi, so gut.
      Liebe Natascha, vielen Dank für dein Kompliment, freut mich hats geklappt. Und dass du deinen Kindern zeigen konntest, dass selbst gemacht eben doch ein bitzli besser ist 😉

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Ursula schrieb am 17. Februar 2017:

    Ich habe diese Weggli heute Morgen gemacht mit etwas Honig anstelle von Malz sie sind super fein und sehen wie Gekaufte aus habe mit 1kg Teig 25 Weggli gemacht. Gebacken habe ich sie bei 210 Grad mit Heissluft 30 Minuten und nach 17 Minuten die Bachbleche oben/unten gewechselt das mit dem Wasser habe ich weggelassen.
    Danke für deine Tipps

  • Tanja schrieb am 25. Februar 2017:

    hallo wir haben uns an dein Rezept gwagt aber irgendwas lief schief. unser Teig hatte Risse. hab ich den Teig zu wenig kang geknettet? habe ihn länger mit Maschine geknettet,da dieser nach 10min noch tisdig und nicht dehnbar war.
    danke für deine Antwort

    • Streusel schrieb am 26. Februar 2017:

      Hallo Tanja

      Hatte der Teig vor oder nach dem Backen Risse? Was verstehst du genau unter Risse? 🙂 Aufgrund deiner Beschreibung ist es tatsächlich schwierig, etwas zur Fehlerquelle zu sagen. Ist eventuell beim Abwägen der Zutaten irgendwas schief gelaufen?
      Am Besten machst du die Weggli nochmals. Falls das Problem wieder auftritt, dann kannst du schon mal ausschliessen, dass die Zutaten-Mengen nicht korrekt war.

      Und dann kannst du mir ja nochmals schreiben.
      Bin gespannt obs beim nächsten Mal klappt.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Stefan Bächtold schrieb am 19. März 2017:

    dieses mal haben wir die feinen Weggli über Nacht in den Kühlschrank getan nach Schritt 8.
    Nachdem wir sie mit dem Weggliholz eingedrückt haben, war sie voller Luft.
    Am morgen war die Luft draussen und sie hatten “Zellulite”.
    Das Backergebinss war aber gut, einfach nicht so eine schöne Oberfläche.
    Frisch gebacken schmecken sie eben doch besser!!!
    Rezept funktioniert auch für 90g Wegglitt 🙂
    Für Ostern müssen wir 20 Weggli machen.
    Kann mann diese auch einfrieren, und dann am morgen aufbacken, so dass man nicht schon um 6.00 aufstehen müsste und alles frisch zu machen?
    Soll man sie etwas wenigerlang backen beim ersten mal?

    • Streusel schrieb am 19. März 2017:

      Hallo Stefan

      Vielen Dank für den Bericht über deinen Über-Nacht-Versuch. Gut zu wissen.

      Das mit dem Tiefkühlen mache ich oft, da wir nur zu zweit sind und dann nicht alle Weggli auf einmal schaffen.

      Dazu kannst du die Weggli nach dem Backen abkühlen lassen und anschliessend, in Tiefkühlbeutel verpackt, einfrieren.
      Zum Auftauen die Weggli im Beutel lassen und kurz vor dem Servieren ca. 2 Minuten bei 180 °C (Umluft) aufknuspern. Am besten gibst du mit der Sprühflasche noch etwas Wasserdampf dazu, dann wirds noch besser. Die Oberfläche wird dann zwar gaaaanz leicht knusprig, dafür sind sie dann wieder etwas warm und wie frisch.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Eleda schrieb am 10. April 2017:

    Hallo ich suche semmeli.rezept haben diese auch grüsse eleda

    • Streusel schrieb am 10. April 2017:

      Hallo Eleda

      Im Moment noch nicht, wird aber bald mal kommen. 🙂

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Sandra schrieb am 25. April 2017:

    Liebe Judith

    Vielen Dank für die vielen tollen Rezepte! Ich finde deine Seite sehr schön. Ich habe auf meiner Seite auf dein Weggli-Rezept verlinkt, ich hoffe, das ist in Ordnung. (http://www.himbeergelb.ch/?p=249)

    Liebe Grüsse
    Sandra

    • Streusel schrieb am 25. April 2017:

      Hallo Sandra

      Vielen Dank für deine Information. Das ist für mich so in Ordnung und die Rezept-Abwandlung für Weggli ganz ohne Ei und Milchprodukte finde ich sehr spannend.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Patrick schrieb am 30. April 2017:

    Hallo Judith
    Dein Weggli-Rezept habe ich schon einige Male nachgebacken. Ein wirklich tolles Rezept! Bei mir gehen die Wegglis jedoch extrem fest auf und werden fast kugelrund. Dieses Problem habe ich aber bei fast allen Brötchen-Rezepte und ich weiss nicht genau, an was es liegt, da ich nur ein Hobby-Bäcker bin ;-). Ich habe auch schon die angegeben Hefemenge reduziert und mit Umluft / Ober- und Unterhitze experimentiert. In der Zwischenzeit benutze ich für die Wegglis Halbweissmehl, damit sie nicht so stark aufgehen. Dafür ist dann das Innenleben nicht so fluffig, wie mit Weissmehl. Das Mehl beziehe ich bei einer Bio-Mühle und habe beim Backen von Broten keinerlei Probleme damit. Liegt es evtl. daran, dass ich auf Backmalz verzichte? Oder weil ich Margarine statt Butter benutze?

    • Streusel schrieb am 30. April 2017:

      Hallo Patrick

      Hmm, das ist von der Ferne aus immer schwer zu beurteilen. Mein erster Gedanke wäre: Dieses Bio-Mehl muss wirklich, wirklich gut sein. 🙂 Ein anderer Ansatz: Wie warm ist es bei dir zu Hause in der Küche? Je wärmer die Raumtemperatur, desto schneller geht der Teig auf.
      Das Backmalz dient in erster Linie als Hefenahrung, von daher sollten deine Brötchen eher weniger, statt mehr aufgehen. Darum schliesse ich dies als Faktor aus.

      Was ich dir vorschlage: Sobald du der Meinung bist, die Weggli seien genug gross, dann schieb sie in den Ofen und warte nicht die ganze angegebene Ruhezeit ab. Bei der Teigruhezeit muss man individuell handeln und ein bisschen ein Gespür dafür entwickeln, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um die Brötchen in den Ofen zu schieben. Vertraue auf deinen Instinkt und teste aus, was bei dir die optimalen Zeiten sind.

      Ich denke wenn du die Ruhezeit reduzierst, sollte es eigentlich klappen.

      Liebe Grüsse
      Judith

      P.S. Verwende in Zukunft wenn möglich Butter, anstelle von Margarine. In der Margarine sind so viele Stoffe, die du in deiner Nahrung echt nicht brauchst. Und Palmfett ist auch nicht so cool. Wirf mal einen Blick auf die Zutatenliste. In der Butter hingegen hats einfach Butter. Punkt.

      P.S.2 Bei welcher Mühle beziehst du dein Mehl? Das würde mich schon noch schaurig interessieren. 🙂

  • Vreni Birrer schrieb am 17. August 2017:

    Ich lese 3oog milk 20 g wasser ist das gr. or dl.? Ich habe noch nie milk oder wasser in gr gemessen. Nur zum sicher machen mein deutsch ist nicht das beste.
    Vielen dank. Vreni

    • Streusel schrieb am 18. August 2017:

      Hallo Vreni

      Ich wäge grundsätzlich alle Zutaten in Gramm ab. So ist die Gewichts-Angabe genauer. Also sind es 200 Gramm Milch und 20 Gramm Wasser.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Priscilla schrieb am 20. September 2017:

    Haloo. Guten Tag
    Ich habe Ihr rezept im Internet gefunden und würde dies gerne in den nächsten Tagen mal nach Backen. Aber ich habe eine kleine Frage: und zwar ich habe leider noch keine Knetmaschine zuhause das heisst ich muss den Teig von Hand kneten. Ja! wie lange denken Sie sollte ich den Teig kneten namit ich die Weggli trotzdem richtig hin bekomme?
    Grüsse von Priscilla.

    • Streusel schrieb am 20. September 2017:

      Hallo Priscilla

      Selbstverständlich kannst du den Teig auch von Hand kneten. Ob der Teig fertig ist, erkennst du daran, dass er schön weich und geschmeidig ist. Wenn du dann ein kleines Stück davon abzupfst und mit den Fingern hauchdünn auseinanderziehen kannst, ohne dass er einreisst, dann ist er perfekt. (Kann schon eine Weile dauern)
      Vielleicht bekommst du das von Hand nicht ganz sooo perfekt hin, aber funktionieren sollte es trotzdem einigermassen. 🙂

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Ursula schrieb am 22. September 2017:

    Hallo Judith
    Bei meinem heutigen 2ten Versuch sind sie einfach unwiderstehlich geworden, mein Lieblingsrezept. Danke!
    Ich habe den Teig mit einem Chop-Stick abgedrückt 🙂 hat wunderbar geklappt.
    Ich würde gerne wissen welche Küchenmaschine du empfehlen kannst. Ich habe keine und habe sie von Hand gemacht, sie sind nicht soo luftig geworden. Merci

    • Streusel schrieb am 23. September 2017:

      Hallo Ursula

      Freut mich, dass sie geklappt haben. Und das mit dem Chop-Stick ist eine lässige Idee. Werd ich mir merken. 🙂

      Zur Küchenmaschinen-Frage:
      Bis vor etwa einem halben Jahr, hatte ich eine Kenwood im Einsatz. Keine dieser superfancy Maschinen die noch kochen-und-was-weiss-ich-sonst-noch können, sondern eine ganz einfache. Grundsätzlich war ich sehr zufrieden damit und kann sie auch weiterempfehlen. Nur war mein Exemplar langsam etwas in die Jahre gekommen und stiess manchmal hörbar an ihre Grenzen (ich hab sie mit meinen Back-Experimenten natürlich auch ziemlich herausgefordert, muss ich zugeben).
      Neuerdings benutze ich darum eine Semi-Profi-Maschine von Brunner Anliker. Die ist genial, aber man sollte schon viel in der Küche rumwerkeln damit sich der Preis lohnt. 😉

      Kitchen Aid, Bosch, usw. hab ich halt noch nicht ausprobiert. Aber ich würde dir sicher eine Maschine im Kaliber von Kenwood oder Kitchen Aid empfehlen. Vielleicht beim Kauf darauf achten, dass du das grösstmögliche Fassungsvermögen bei der Rührschüssel erwischt. Das lohnt sich auf jeden Fall.

      Ich hoffe ich konnte dir damit etwas weiterhelfen.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Aleksandr schrieb am 5. November 2017:

    Das ist das beste Rezept für die Weggli, ich habe es schon paar mal nachgebacken und bin immer wieder verzückt über das Resultat. Es hagelt auch immer Komplimente von den Konsumenten 🙂 darum wollte ich mich ganz herzlich bei dir für das tolle Rezept bedanken! Liebe Grüsse Aleksandra

    • Streusel schrieb am 6. November 2017:

      Hallo Aleksandra

      Ich freue mich, dass dir die Weggli schmecken.
      Vielen lieben Dank für dein tolles Feedback, davon lebt dieser Blog.

      Liebe Grüsse
      Judith