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Die Dame hinter Streusel

Wie aus mir wurde, was ich bin

Nach dem Abschluss meiner Ausbildung als Bäckerin-Konditorin spürte ich für diesen Beruf – der anstrengend, schweisstreibend und trotzdem unglaublich zufriedenstellend sein kann – eine tiefe Freude und Begeisterung. Doch das Arbeiten in der Nacht schien nicht für mich gemacht, denn auch nach drei Jahren hatte ich meine Probleme damit: mein Schlafrhythmus wollte sich einfach nicht an die Arbeitszeiten anpassen.

So verbrachte ich nach meiner Lehrzeit ein Jahr als AuPair in Lausanne, um mir über meine berufliche Zukunft klar zu werden. Und verbesserte dabei auch gleich noch mein Französisch.

Während meiner darauf folgenden vierjährigen Zweitlehre als Polygrafin, lernte ich die kreativen Aspekte, die ich schon als Bäckerin ausleben dufte, in neuen Bereichen einzusetzen.

Je länger ich im Beruf tätig war, desto mehr Aufgaben kamen nebst dem Gestalten von Visitenkarten, Flyern, Plakaten oder Magazinen dazu: Website-Gestaltung und -Bewirtschaftung, SEO-Verantwortung, Fotografie, Konzipieren und Verfassen von Kunden-Newslettern, Presseberichten, usw.

Bis zu dem Punkt, als ich mich fragte: Warum nicht beide Welten vereinen und selber etwas machen?

Judith Erdin – www.streusel.ch – Rezepte und Tipps von einer Bäckerin-Konditorin

Judith Erdin – www.streusel.ch – Rezepte und Tipps von einer Bäckerin-Konditorin

Das Ziel dieses Backblogs

Gerne stelle ich mich vor die Herausforderung: «Das muss schmecken wie gekauft, aber bitte ohne E-Nummern.» Darum versuche ich, wo immer möglich, all meine Rezepte von Grund auf selbst herzustellen und auf Fertigprodukte und Halbfabrikate zu verzichten. Das dauert dann zwar manchmal ein bisschen länger, aber dafür schmeckt es auch um Welten besser.

Von Fertigbackmischungen oder Guetzliteigen aus dem Päckli bekomme ich Gänsehaut. Ich behaupte nicht, dass diese Produkte nicht schmecken würden – da sind schliesslich genügend Geschmacksverstärker und mehr Fett sowie Zucker drin als nötig, um bei jedem Bissen ein wunderbares Gefühl auszulösen. Konservierungsstoffe, künstliche Aromen und Farbstoffe erledigen den Rest.

Darum: Ohne mich.

Die Zutaten, die ich zum Backen verwende, sind am liebsten bio und regional: die frisch gelegten Eier der Hühner vom Bauern nebenan, das Mehl aus der Mühle meines Vertrauens und die Erdbeeren im Sommer auf dem Feld selbst gepflückt. Ganz einfach.

Falls du Schwierigkeiten beim Nachbacken meiner Rezepte hast, hinterlasse doch einen Kommentar beim jeweiligen Rezept. So kann ich helfen, die Knackpunkte zu meistern oder das Rezept gegebenenfalls anpassen.

Über positive Rückmeldungen und Erfolgsberichte freue ich mich natürlich auch.


Tipps

  • Die Links zu meinen Lieblings-Produkten findet ihr hier im Blogroll.
  • Knackige Fakten rund ums Thema «Essen» gibts übrigens in meinen Foodfacts zum Durchklicken.