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Maroni-Püree (Marroni-Püree)


20. Oktober 2017
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Kategorien: Füllungen und CremesHalbfabrikateRezepte

Die Herstellung von Maroni-Püree (oder Marroni-Püree – wie wir Schweizer es liebevoll nennen) ist gar nicht so kompliziert oder zeitaufwändig, wie man sich das vielleicht vorstellt. Dazu braucht es bloss Maroni, Puderzucker, Wasser, Kirsch und ein Hauch Zitronensaft.

 

Rezept für Maroni-Püree / Marroni-Püree – selber machen

 

Der Unterschied zwischen Marone, Marroni, Maroni, Edelkastanien und Rosskastanien

  • Maroni sind die Weiterzüchtung der Edelkastanie. Darum sind sie etwas grösser und schmecken ein bisschen süsser als ihre Vorgänger.
  • Marone ist die deutsche / österreichische Singular-Form.
  • Maroni ist die deutsche / österreichische Plural-Form.
  • Marroni ist der schweizer Begriff für Maroni – im Singular und Plural.
  • Rosskastanien sind nicht essbar.

 


 

Benötigte Zutaten

 

  •  240 g Maroni, vorgekocht oder selbst gekocht*
  • 65 g Puderzucker
  • 40 g Wasser
  • 20 g Kirsch
  • (2 g Zitronensaft)

 


 

So gelingt die Zubereitung vom Maroni-Püree (Marroni-Püree)

 

  1. Die gekochten Maroni mit den restlichen Zutaten im Mixer fein pürieren. (Der Zitronensaft kann, muss aber nicht beigegeben werden. Ich persönlich mag die kaum wahrnehmbare Note aber ganz gerne.)
  2. Das Maroni-Püree etwa 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen.

 


 

*Maroni selber kochen

Wer Zeit hat, kann selbstverständlich auch frische Maroni verwenden und diese selbst kochen. Dazu:

  1. Die Schale der Maroni (Gewicht mit Schale: ca. 400–450 g) auf der flachen Unterseite übers Kreuz einschneiden.
  2. 1 Liter Wasser mit einer Prise Salz in einem Topf zum Kochen bringen.
  3. Die Maroni hineingeben und während 40–50 Minuten (je nach Grösse) auf mittlerer Stufe gar kochen.
  4. Maroni abkühlen lassen und schälen.

 


 

Tipp

  • Das Maroni-Püree lässt sich im Voraus zubereiten: Gut verschlossen und im Kühlschrank aufbewahrt, hält es sich etwa vier Tage.

 


 

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Maroni-Püree (Marroni-Püree)
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6 Kommentare

  • Barbara schrieb am 22. Oktober 2017:

    Liebe Judith

    Sehr gerne möchte ich versuchen, Marroni-Purée nach deinem Rezept selber zu machen. Daher habe ich eine Frage zu deinem Rezept: wenn ich vorgekochte Marroni brauchen möchte, kann ich auf die tiefgefrorenen, die es in der Migros oder im Coop gibt zurückgreifen?

    Vielen Dank im voraus für deine kurze Antwort.

    Barbara

    • Streusel schrieb am 22. Oktober 2017:

      Hallo Barbara

      Klar kannst du auch die tiefgekühlten von Migros oder Coop verwenden. Sobald sie aufgetaut sind, kannst du sie zum Püree weiterverarbeiten.

      Liebe Grüsse und viel Spass beim Nachmachen
      Judith

      • Barbara schrieb am 22. Oktober 2017:

        Vielen Dank, liebe Judith, für deine schnelle Antwort.

        Wird nächstens probiert – ich liebe nämlich Vermicelles unglaublich, aber viele gekaufte fertig-Marroni-Purées wie auch fertige Vermicelles aus der Bäckerei mag ich oft nicht so – deshalb werde ich mal dein Rezept ausprobieren.

        Danke für deinen schönen Blog – ich schaue immer gerne rein!

        Barbara

        • Streusel schrieb am 23. Oktober 2017:

          Dann bin ich mal gespannt, wie dir die selbstgemachten schmecken. 🙂

  • Anna Weber schrieb am 5. November 2017:

    Liebe Judith
    Ich habe gestern das Marroni-Püree gemacht. Einfach gut! Ich habe tiefgekühlte Marroni genommen und zuerst gekocht, dann püriert mit den angegebenen Zutaten gemixt. Dann eine feine Vanillecreme dazu gemacht und mein Dessert war fertig. Endlich habe ich ein Winterdessert das nicht so süss ist. Danke für den tollen Tipp!
    Anna

    • Streusel schrieb am 5. November 2017:

      Hallo Anna

      Jaa, mit Vanillecreme schmeckt das Marroni-Püree auch ganz herrlich. 🙂
      Eine schöne Kombination hast du da gemacht. Ich freue mich, dass es dir gelungen ist und geschmeckt hat.

      Liebe Grüsse
      Judith