Zwetschgen-Marmelade (ohne Gelierzucker)


Dieses Rezept für Zwetschgen-Marmelade funktioniert ganz ohne Gelierzucker und ist trotzdem einfach zuzubereiten. Nebst der Tatsache, dass Marmelade unser Frühstücksbrötchen mit fruchtiger Süsse veredelt, hat sie noch einen weiteren Vorteil: Aus evolutionsbedingten Gründen stellt sich bei uns Menschen automatisch ein gutes Gefühl ein, wenn wir Vorräte für kommende Zeiten bereitmachen. Also gibts beim Marmelade-Kochen nicht nur was Feines aufs Brot, sondern auch noch eine grosse Portion Zufriedenheit mit dazu.

 

Rezept für Zwetschgen Marmelade ohne Gelierzucker – selber machen

 

Übrigens: Die Etiketten gibts als kleines Freebie gratis zum Downloaden. Den Link findest du ganz unten auf dieser Seite.

 


 

Benötigte Zutaten

Ergibt: ca. 5 Marmeladen-Gläser à 220 ml

 

  • 1000 g Zwetschgen (gerüstet)
  • 650 g Zucker (kein Gelierzucker)

 


 

So gelingt die Zubereitung der Zwetschgen-Marmelade

 

  1. Zwetschgen rüsten und in kleine Stücke schneiden (ca. 1.5 x 1.5 cm gross) (Gesamtgewicht gerüstet: 1000 g).
  2. Die Stücke in einen grossen Kochtopf geben und mit dem Zucker mischen.
  3. Mischung unter häufigem Rühren langsam aufkochen.
  4. Die Herdplatte anschliessend auf die mittlere Stufe zurückschrauben und die Mischung unter leichtem Köcheln zu Marmelade einkochen (ca. 45–90 Minuten). Ab und zu umrühren. Achtung: keinesfalls den Topf mit einem Deckel verschliessen, da die Marmelade sonst überkocht.
  5. Ob die Marmelade fertig ist, erkennt man am Löffel-Test: Einfach einen Löffel kurz in der Marmelade tunken und ihn leicht schräg halten, so dass die Fruchtmasse daran herunterlaufen kann. Läuft sie gaaaanz langsam daran herunter, ist die Marmelade fertig.
  6. Kurz vor dem Ende des Koch-Prozesses, können die Marmeladengläser bereitgemacht werden (ca. 5 Gläser à 220 ml). Die Gläser dazu gründlich waschen, mit klarem Wasser ausspülen und im Backofen bei 120°C (Umluft) ca. 15 Minuten sterilisieren und vorwärmen. Dass die Gläser warm sind, ist wichtig, da sie sonst beim Einfüllen der Marmelade zerspringen können.
  7. Sobald die Zwetschgen-Marmelade fertig gekocht ist, diese zügig bis zu 0.5 cm unter den Rand in die vorbereiteten Gläser abfüllen. Falls etwas daneben geckleckert wird, die Gläser schnell mit einem feuchten Haushaltspapier reinigen und danach sofort den Deckel aufschrauben.
  8. Die Marmelade abkühlen lassen. Bei Marmeladen-Gläsern mit einem Schraubdeckel erkennt man am zarten Ploppen der Deckel, dass sich im Glas ein Vakuum gebildet hat und die Haltbarkeit der Marmelade nun gewährleistet ist. Bei Weck-Gläsern mit Glasdeckel kann nach ca. 1–2 Stunden sanft versucht werden, den Deckel abzunehmen. Klappt es nicht (ohne grossen Kraftaufwand), sind die Gläser gut verschlossen und bereit für den Vorratsschrank.

 


 

Tipps

  • Zwetschgen-Marmelade kann auch problemlos eingefroren werden. So behält sie ihre schöne Farbe und den Geschmack noch etwas besser, als wenn sie im dunklen Keller aufbewahrt wird. Dazu darauf achten, dass die Marmeladen-Gläser nicht komplett bis zum Rand befüllt werden. Denn beim Einfrieren dehnt sich die Marmelade aus und kann dieses sprengen, wenn es zu stark befüllt ist.
  • Die Zwetschgen-Marmelade ist – kühl und dunkel gelagert – ca. 1 Jahr haltbar.

 


 

Ähnliche Rezepte

 


 

Rezept für Zwetschgen Marmelade ohne Gelierzucker – selber machen

 


 

Marmeladen-Etiketten zum Downloaden

Als kleines Freebie habe ich hier für euch, die oben auf den Bildern gezeigten Etiketten als Gratis-Download.

» Marmeladen-Etiketten herunterladen

 


 

Du hast das Rezept bereits getestet? Dann bewerte es mit den 5 Sternchen hier:
recipe image
Rezept
Zwetschgen-Marmelade (ohne Gelierzucker)
Verfasserin
Veröffentlicht am
Aktive Zubereitungszeit
Wartezeiten
Zeit Total
Bisherige Bewertung
3.51star1star1star1stargray Based on 9 Review(s)


               



Gefällt dir der Beitrag oder hast du eine Frage dazu? Dann hinterlasse einen Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird weder veröffentlicht noch weitergegeben. Notwendig auszufüllende Felder sind mit * markiert.

zwanzig − acht =


4 Kommentare

  • Suzanne Tanner schrieb am 16. September 2017:

    Hoi Judith,

    Habe vor, deinen Zwetschgen-Streuselkuchen den Amerikanern naechstes Wochenende am lokalen Markt zu praesentieren.
    Koennte ich anstelle der Zwetschgen Marmelade eventuell auch eine Fertigmarmelade verwenden (einfach aus Zeitgruenden). Falls ja, welche Konfi ausser Zwetschgen wuerdest du vorschlagen?

    Vielen Dank im voraus fuer deine Antwort.
    Herzliche Gruesse,
    Suzanne

    • Streusel schrieb am 18. September 2017:

      Hallo Suzanne

      Selbstverständlich kannst du eine andere Marmelade verwenden. Ich könnte mir vorstellen, dass Quitten-, Aprikosen-, Feigen-, Heidelbeer- oder Johannisbeer-Marmelade ebenfalls gut dazu passen könnte.

      Liebe Grüsse
      Judith

  • Fabienne B. schrieb am 11. September 2019:

    Hallo Judith,
    Habe gestern Abend verzweifelt nach einem Rezept für Zwetschgenmarmelade gesucht. „Das Internet und die Koch-/Backbücher sind doch voll davon“ denkst jetzt du vielleicht. Doch das war mein erstes Mal, dass ich überhaupt Konfi selbst gemacht habe. Dazu hatte ich einfach nur eine begrenzte Menge Zucker daheim, und dazu noch keinen Gelierzucker.
    Mit 2.5kg entsteinten Zwetschgen versuchte ich mich dann, in der Hoffnung, dass ich mir danach auf die Schultern klopfen kann.
    Die Zwetschgenmarmelade, genau nach deinen Mengenangaben, wurde so fein und genau in der Konsistenz wie ich es am liebsten mag. Ich hätte nie gedacht, dass ich das zustande bringe, denn ich koche und backe eigentlich gar nicht gerne. Aber es machte mir richtig Spass. Die Marmelade liess ich deutlich länger auf dem Herd, weil sie mir noch etwas zu flüssig erschien.
    Merci für das Rezept und fürs Bereitstellen der Etiketten – Klebeetiketten hatte ich nämlich auch keine mehr daheim.

    • Streusel schrieb am 12. September 2019:

      Liebe Fabienne

      Es freut mich sehr, konnte dich mein Rezept aus deiner «Notlage» befreien und du konntest etwas leckeres daraus zaubern. Marmelade / Konfitüre einkochen hat aber auch etwas unglaublich zufriedenstellendes, das merke ich au jedes Mal, wenn ich selber welche herstelle.

      Und du hast richtig bemerkt, je mehr Früchte du aufs Mal verarbeitest, desto länger muss die Konfitüre kochen. 🙂

      Ich wünsche dir viel Spass beim «Gunfi-Brötli» essen und wer weiss, vielleicht entdeckst du ja sonst noch ein Rezept hier, das dir gefällt? Die Weggli zum Beispiel passen ganz hervorragend hierzu.

      Liebe Grüsse
      Judith